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Ärger mit Krähen in Meitingen – Umweltminister soll helfen | BR24

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Der Landtagsabgeordnete Fabian Mehring setzt sich für eine Lockerung der Naturschutzbestimmungen für Krähen ein.

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    Ärger mit Krähen in Meitingen – Umweltminister soll helfen

    Der Landtagsabgeordnete Fabian Mehring (FW) aus Meitingen fordert, den Schutz von Krähen zu überdenken. Er verweist auf gescheiterte Maßnahmen gegen die Tiere in Wohngebieten und Parks. Mehring setzt auf Unterstützung durch Umweltminister Glauber.

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    Den Krähen den Kampf ansagen will der schwäbische Landtagsabgeordnete Fabian Mehring (Freie Wähler). Er teilte heute mit, dass er von mehreren Bürgermeistern aus der Region um Hilfe gebeten worden sei und sich jetzt mit dem Thema Krähenvergrämung an den bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) gewandt habe.

    Anwohner stören sich an Lärm und Kot

    Am Beispiel seiner Heimatkommune Meitingen verweist Mehring in einem Schreiben an seinen Parteifreund auf die Problematik der stetig wachsenden Krähenpopulation. Sämtliche gesetzlich zulässigen Maßnahmen zur Vergrämung seien bereits ausgeschöpft, die Tiere hätten ihren Standort teilweise aus dem Schlosspark in Wohngebiete verlagert, wo Lärm und Kot für Ärger bei den Anwohnern sorgen.

    Mehring kritisiert Schonzeit für Krähen

    "Während der Schonzeit von März bis Oktober kann man nichts unternehmen und muss zusehen, wie ganze Stadtparks und Freiflächen teilweise nicht begehbar sind. Das ist eine außerordentlich unbefriedigende Situation, der dringend Abhilfe zu schaffen ist“, schreibt der Landtagsabgeordnete dem Umweltminister. Laut Mehring müsse überdacht werden, ob der naturschutzrechtliche Status der Krähen noch zeitgemäß ist. Nach der Sommerpause soll es einen Termin mit Umweltminister Glauber geben, so Mehring.

    Feuerwehr, Blasmusik und Greifvögel gegen Krähen eingesetzt

    In Schwaben hat es an mehreren Orten immer wieder Vergrämungsmaßnahmen gegeben, um Krähen aus Wohngebieten oder Parks zu vertreiben, unter anderem in Meitingen und Gersthofen. Neben der Feuerwehr, die Nester herunterspritzten, waren sogar Blaskapellen im Einsatz, um die Tiere zu stören. Professionelle Falkner ließen einzelne Krähen von einem Wüstenbussard herausfangen um die anderen zu vertreiben.