| BR24

 
 

Bild

Mehr als 400 Laster rollen täglich über die B12 durch die Ilzstadt und über den Anger. Deswegen forderten nicht nur Anwohner eine Umleitung.
© BR/Martin Gruber

Autoren

Katharina Häringer
© BR/Martin Gruber

Mehr als 400 Laster rollen täglich über die B12 durch die Ilzstadt und über den Anger. Deswegen forderten nicht nur Anwohner eine Umleitung.

Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper (SPD), hatte sich im Oktober in einem Brief an die damalige Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) gewandt und um Hilfe im Kampf gegen den Schwerlastverkehr gebeten. Ziel müsse sein, Lastwagen aus der Stadt zu bekommen. Lärm- und Schadstoffbelastung seien unzumutbar für die Anwohner, argumentierte der OB. Sein Vorschlag: Den von der B12 aus Freyung kommenden Schwerlastverkehr über die Nordumfahrung auf die B85 zu den Autobahnanschlussstellen Passau-Mitte bzw. Aicha vorm Wald umzuleiten.

Vorschlag der Umleitung wird abgelehnt

Die Begründung des Ministeriums bezieht sich genau auf diese Umleitung. Das Ministerium sagt: Weder Autobahnzubringer noch Staatsstraße seien für weiteren Verkehr geeignet.

Die Passauer Bürgerinitiative "Die Angerer" zeigt sich schockiert auf die Antwort des Ministeriums:

"Das ist ein Schlag ins Gesicht vieler Tausender in der Stadt und in der Region – Menschen, die sich jeden Tag durch endlose Staus quälen, Anwohner zwischen Salzweg, Grubweg, Ilzstadt, Anger und Innstadt, die einem unerträglichen Verkehrslärm und lebensbedrohlichen Schadstoffen ausgesetzt sind." BI-Sprecher Max Moosbauer

Auch die Stadt teilt mit, dass sie sich mit dieser Entscheidung nicht zufriedengeben möchte.