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Ärger der Offenen Linken Ansbach über möglichen Kasernenverbleib | BR24

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US-Soldat: In Ansbach ist die Zukunft des Areals der Barton-Kaserne unklar, obwohl das US-amerikanische Militär es eigentlich aufgeben wollte.

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    Ärger der Offenen Linken Ansbach über möglichen Kasernenverbleib

    In Ansbach sorgt die Diskussion um das Areal der Barton-Kaserne weiter für Diskussionen. Dass die US-Armee das Areal nun anscheinend behalten will, ruft die Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach auf den Plan.

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    Von
    • Markus Balek

    Weil die US-Armee das Areal der Barton-Kaserne in Ansbach wohl doch nicht aufgeben wird, ist die Stadtratsfraktion der Offenen Linken Ansbach (kurz OLA) verärgert. "Das Wort der US-Armee ist keinen Pfifferling wert", so äußerte sich der OLA-Fraktionsvorsitzende Boris-André Meyer in einer Mitteilung.

    Pläne für Hochschule Ansbach auf Areal

    Ansbach dürfe sich die Jahrhundertchance nicht durch die Lappen gehen lassen. Bereits vor fünf Jahren habe die US-Armee zugesichert das Barton-Areal bis spätestens 2021 freizugeben. Im Januar gab es nochmals die Bestätigung des Termins seitens der US-Armee. Die Stadt Ansbach entwickelte in der Zwischenzeit Pläne für eine Erweiterung der Hochschule - und zwar für einen zweiten Campus und neuen bezahlbaren Wohnraum.

    Parteiübergreifender Druck auf US-Militär gefordert

    Wenige Monate vor dem Rückgabetermin des Geländes an die Stadt, gebe es nun aber neue strategische Überlegungen des US-Militärs, so die Offenen Linken weiter. Jetzt sei parteiübergreifender Druck der Stadt Ansbach gefragt, besonders von Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU), die Ziele Ansbachs durchzusetzen.

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    Regionalnachrichten Franken

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    • Markus Balek
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