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ADFC-Umfrage: Wie fahrradfreundlich ist Würzburg? | BR24

© Barbara Markus/BR-Mainfranken

Die Franz-Ludwig-Straße in Würzburg

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ADFC-Umfrage: Wie fahrradfreundlich ist Würzburg?

Heute veröffentlicht der ADFC den Radklimatest 2018. In der Vergangenheit belegte Würzburg unter vergleichbar großen bayerischen Städten stets hintere Plätze. Über ein Radverkehrskonzept will die Stadt nun umweltfreundliche Mobilität ermöglichen.

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Beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) landete Würzburg in Sachen Fahrradfreundlichkeit unter vergleichbar großen Städten in Bayern zuletzt immer auf dem letzten Platz – 2018 war es bundesweit Rang 34 von 38. Auch um die Luftqualität im Talkessel zu verbessern, will die Stadt nun über ein Radverkehrskonzept umweltfreundliche Mobilität ermöglichen.

Vom Auto aufs Rad umgestiegen

Friederike Bernot hat vor mehr als einem Jahr ihr Auto abgeschafft und ist nur noch mit dem Rad unterwegs. Doch die Angst fährt dabei immer mit, berichtet sie. Zu viele brenzlige Situationen im Straßenverkehr hatten sich bereits ereignet. Unfallschwerpunkt ist laut Polizei der Berliner Ring, ein Kreisverkehr mit sieben Einmündungen.1,50 Meter Sicherheitsabstand sind nach der gängigen Rechtsprechung Pflicht. Mehr Sicherheit könnten ausreichend breite Radwege bringen. Doch an denen mangelt es in Würzburg, vor allem in den engen Altstadtstraßen. Immer wieder erstatten Radfahrer Anzeige gegen Autofahrer, bestätigt Fritz Schneider, bei der Polizeiinspektion Würzburg zuständig für den Straßenverkehr.

Stadt hat seit 2016 ein Radverkehrskonzept

Vor drei Jahren hatte Würzburg ein Radverkehrskonzept verabschiedet. Erste durchgängige Radachsen wurden markiert, dafür auch Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrerer freigegeben. Subjektiv sicherer fühlt sich Friederike Bernot aber damit noch lange nicht. "Oft hören Radstreifen da auf, wo es gefährlich wird: meistens im Kreuzungsbereich oder sie enden im Nichts", klagt sie.