Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

ADAC-Bilanz: So schlimm war der Stau-Sommer in Bayern | BR24

© dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Stau auf einer Autobahn

Per Mail sharen
Teilen

    ADAC-Bilanz: So schlimm war der Stau-Sommer in Bayern

    Wer am ersten bayerischen Ferienwochenende in den Urlaub startete, musste besonders viel Geduld aufbringen. Das zeigt die ADAC Staubilanz 2019. Sie zeigt auch: Als schlimmste Stautage haben sich die Freitage erwiesen.

    Per Mail sharen
    Teilen

    So gab es vom 2. – 4. August 63 sogenannte Megastaus im Freistaat. Mit Megastau werden Stauungen ab zehn Kilometern Länge bezeichnet. Insgesamt erreichten die Staus an diesem Wochenende eine Gesamtlänge von 786 Kilometern. Dies entspricht der Fahrstrecke München-Hamburg.

    Auf der Salzburger Autobahn ging über Stunden gar nichts mehr

    Der längste Stau baute sich am Freitag, 2. August auf der A8 München-Salzburg auf. Auf dieser Route ging zwischen den Anschlussstellen Weyarn und Rohrdorf auf rund 20 Kilometern Länge über Stunden hinweg nichts mehr.

    Weitere besonders betroffene Abschnitte in Bayern waren die A9 München-Nürnberg, zwischen Greding und Allersberg, die A8 München-Salzburg, zwischen Irschenberg und Bernau am Chiemsee und im weiteren Verlauf zwischen Neukirchen und dem Grenzübergang Bad Reichenhall.

    An den Folgewochenenden deutlich ruhiger

    Am zweiten Ferienwochenende (9. – 11. August) gab es erheblich weniger Staus mit mehr als zehn Kilometern Länge, nämlich zwölf sogenannter Megastaus. Das ist nur rund ein Fünftel dessen, was das erste Ferienwochenende an Verkehrsbehinderungen brachten.

    Auf Platz drei brachte es das vorletzte August-Wochenende (23. – 25. August) mit zehn Megastaus, die sich auf 103 Kilometern Länge erstrecken.

    Deutschlandbilanz: Zahl der Sommerstaus gestiegen

    Auch in der bundesweiten Bilanz führt das erste August-Wochenende mit 78 Megastaus die Statistik an. An den zwölf Ferienwochenenden vom 21. Juni bis zum 8. September registrierte der ADAC fast 600 Stauungen mit mehr als zehn Kilometern Länge. Das bedeutet einen Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Eine Ursache dafür dürfte auch in der höheren Anzahl an Baustellen liegen: So gab es in den diesjährigen Sommerferien durchschnittlich 570 Autobahnbaustellen und damit deutlich mehr als im Vorjahr (460).

    Am schlimmsten ist der Freitag

    Das Negativ-Ranking der Wochentage führt der Freitag an: Knapp die Hälfte der Staus bildete sich an diesem Tag. Dies ist zwar weniger als an Freitagen im Vorjahr, dennoch liegt er weiterhin deutlich vor dem Samstag (24 Prozent) und Sonntag (28 Prozent). Samstage und Sonntage profitieren von den Lkw-Fahrverboten, während an Freitagen in der Regel zahlreiche Brummis unterwegs sind.