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    Acht Kreise und Städte in Bayern über Inzidenzwert von 200

    In Bayern weisen noch acht Landkreise und kreisfreie Städten eine Zahl von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern auf. Der höchste Wert ist laut RKI im Landkreis Regen mit 255,8. Für ganz Bayern beträgt die Inzidenz 119,7.

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    • BR24 Redaktion

    Das Robert Koch-Institut zählt in Bayern noch in acht Landkreisen und kreisfreien Städten eine Zahl von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Vor einer Woche waren es noch 30 Landkreise und kreisfreie Städte. Die höchsten Werte weist das Institut dabei für die Landkreise Regen mit 255,8 und Wunsiedel mit 254,6 aus, gefolgt von der Stadt Ansbach mit 253,6 und dem Landkreis Tirschenreuth mit 237,3. Ebenfalls eine Inzidenz von mehr als 200 haben demnach die Landkreise Passau und Rottal-Inn sowie die Stadtkreise Passau und Landshut.

    15-Kilometer-Regel

    Die Grenze von 200 Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche ist bedeutsam, weil sie die sogenannte 15-Kilometer-Regel auslöst. Danach dürfen Bewohner Ausflüge nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern unternehmen.

    Von 15-Kilometer-Regel betroffene Kommunen

    Die Regel tritt automatisch erstmals in Kraft, sobald das RKI in kreisfreien Städten oder Landkreisen mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche meldet. Erst wenn der Wert mindestens sieben Tage in Folge unterschritten wird, können die Behörden diese Regel wieder außer Kraft setzen. Sie kann also auch noch in Städten und Landkreisen gelten, in denen die Zahl von 200 wieder unterschritten ist.

    Welche Kommunen betroffen sind, richtet sich nach den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Eine Übersicht über die betroffenen Kommunen gibt täglich auch das Innenministerium im Internet.

    Landkreis Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg weiter unter 50er-Inzidenz

    Laut RKI weisen der Landkreis Amberg-Sulzbach mit 39,8 und die Stadt Amberg mit 42,6 die niedrigsten 7-Tage-Inzidenzen in Bayern auf. Damit liegen sie bereits den zweiten Tag unter der Grenze von 50. Laut Pressesprecherin der Stadt Amberg, Susanne Schwab, sind derzeit keine Lockerungen geplant, da man laut Infektionsschutzgesetz sieben Tage abwarten müsse, ob sich der Wert unter 50 hält. Erst dann könne man über Lockerungen nachdenken. Die niedrigen Werte führt die Stadt darauf zurück, dass die Amberger sich "sehr konsequent" an die Vorschriften halten. Außerdem könnte es daran liegen, dass es keinen Ausbruch in Seniorenheimen gegeben habe, wie in anderen "Hotspots", so Schwab.

    Inzidenz in ganz Bayern: 119,7

    Für ganz Bayern weist das RKI derzeit eine Inzidenz von 119,7 aus, 2.813 neue Infektionen und 176 neue Todesfälle.

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