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Abschluss der Würzburger "Kreuzberg-Wallfahrtstage" | BR24

© picture-alliance/dpa

Der Würzburger Kiliansdom

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    Abschluss der Würzburger "Kreuzberg-Wallfahrtstage"

    Mit einer Messe im Würzburger Kiliansdom enden am Nachmittag die "Kreuzberg-Wallfahrtstage". Die traditionelle Fußwallfahrt zum Kreuzberg ist heuer coronabedingt ausgefallen. Das Bistum hatte ein Ersatzprogramm angeboten.

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    Im Würzburger Kiliansdom enden am Nachmittag die "Kreuzberg-Wallfahrtstage". Die Messe mit Einzelsegen ist der feierliche Abschluss des Ersatzprogramms für die Würzburger Kreuzberg-Wallfahrt und findet zu der Uhrzeit statt, zu der die Pilger üblicherweise von ihrem insgesamt 173 langen Fußmarsch zum Kreuzberg wieder in Würzburg ankommen, um dort den Schlusssegen zu empfangen.

    Fünftägiges Ersatzprogramm mir Andachten, Messen und Kreuzwegen

    Die größte und älteste Fußwallfahrt Frankens konnte dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Stattdessen hat die Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg von vergangenen Donnerstag (20.08.20) an jeden Tag drei Zusammenkünfte im Kiliansdom durchgeführt – mit Andachten, Messen und Kreuzwegen in den Morgen-, Mittags- und Abendstunden. Mit der Resonanz auf das Alternativprogramm ist Wallfahrtsleiter Michael Seufert zufrieden. Durchschnittlich hätten mehr als 100 Menschen die verschiedenen Angebote im Dom besucht, sagte Seufert dem BR. Beim Gottesdienst am Sonntagvormittag sei der Dom mit etwa 300 Menschen so voll besetzt gewesen, wie es angesichts der Corona-Pandemie eben möglich sei. Auch die Zugriffszahlen der Liveübertragungen der Gottesdienste im Internet seien gut gewesen, so Seufert. "Wir sind glücklich, dass wir in diesen Zeiten überhaupt etwas im Dom anbieten konnten. Die Durchführung unserer Fußwallfahrt war unter den gegebenen Umständen einfach nicht möglich und wäre auch nicht zu verantworten gewesen."

    Echtes Wallfahrtsfeeling unter den Anwesenden

    Ein vollwertiger Ersatz für die Fußwallfahrt seien die Wallfahrtstage im Dom jedoch nicht gewesen."Wir alle haben natürlich das Laufen vermisst, das gemeinsame Unterwegs-Sein über fünf Tage hinweg. Da entstehen doch Kontakte und Begegnungen, die intensiver sind", so Seufert. Dennoch sei auch bei den Zusammenkünften im Dom "manchmal Wallfahrts-Feeling mit Gänsehaut" entstanden – besonders durch die Rückbesinnung der Pilger auf Erlebnisse der vergangenen Fußwallfahrten. Was die Kreuzberg-wallfahrt 2021 betrifft, macht der Wallfahrtsführer noch keine Prognose. Im Frühjahr 2021 wolle man sich zusammensetzen und entscheiden, was angesichts der dann aktuellen Pandemie-Lage möglich sei.

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