Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Abschlepp-Offensive: Aschaffenburg kämpft gegen Falschparker | BR24

© BR

Abschleppoffensive in Aschaffenburg

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Abschlepp-Offensive: Aschaffenburg kämpft gegen Falschparker

Mit einer Abschlepp-Offensive zieht die Stadt Aschaffenburg von heute an gegen Falschparker zu Felde. Wer mit seinem Fahrzeug künftig in der Innenstadt einen Rettungsweg behindert, muss mit heftigen Folgen rechnen.

Per Mail sharen

In Aschaffenburg kommt der Abschleppwagen ab sofort schneller als bisher. Die städtische Verkehrsüberwachung hat mit der Aschaffenburger Polizei eine Liste von neuralgischen Punkten festgelegt, an denen die Rechtslage eindeutig ist. Es handelt sich zunächst um rund 40 Feuerwehrzufahrten in der Altstadt.

Abschleppen in Aschaffenburg ohne Polizeieinsatz

Bei Parkverstößen an diesen Orten rückt die Polizei nicht mehr eigens aus. Anruf genügt, und schon ist der Abschleppdienst unterwegs. Dann wird es für den Parksünder teuer. Denn allein das Parken auf Rettungswegen kostet 35 Euro. Das Umsetzen des Fahrzeugs, wie es korrekt heißt, schlägt mit 90 bis 130 Euro zu Buche. Die Polizei erhebt darüber hinaus eine Bearbeitungsgebühr von nochmals 54 Euro. Macht zusammen mindestens 200 Euro für das "Schnell-mal-was-Erledigen".

Die Verantwortlichen in Aschaffenburg erhoffen sich von ihrem konsequenten Durchgreifen eine erhebliche Verbesserung der Parkmoral. Zumal eine Stunde im Parkhaus gerade mal 1,20 Euro kostet.

© BR / Frank Breitenstein

Dreister Falschparker im absoluten Halteverbot