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Abschied von Clown Oleg Popow | BR24

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Abschied von Clown Oleg Popow

Eine Woche nach seinem Tod ist der Clown Oleg Popow in seiner oberfränkischen Wahlheimat Egloffstein beerdigt worden. Über 200 Trauernde kamen zur Beisetzung.

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Ein russisch-orthodoxer Geistlicher und eine evangelische Pfarrerin leiteten die Zeremonie auf Russisch und Deutsch. Oleg Popow wurde in einem braunen Holzsarg beerdigt, der mit roten Rosen geschmückt war. Viele Blumenkränze waren mit bunten Luftballons geschmückt. Egloffsteins Bürgermeister Stefan Förtsch (FWG/CSU) nannte Oleg Popow einen Weltstar. Mit seiner sanften und liebenswürdigen Art habe er jedem einen "imaginierten Sonnenstrahl in die Herzen gepflanzt."

"Danke Oleg, dass Du einer von uns warst." Stefan Förtsch (FWG/CSU), Bürgermeister Egloffstein

Neue Heimat Egloffstein

"Ohne Worte, dafür umso beredter mit der Sprache des Herzens" habe Popow die Menschen verzaubert, sagte die evangelische Pfarrerin bei der Zeremonie auf dem Friedhof der Gemeinde. In Eggloffstein hatte Popow 25 Jahre mit seiner Ehefrau gelebt.

Anfang der 90er-Jahre verließ Oleg Popow seine russische Heimat, heiratete eine 30 Jahre jüngere Deutsche und ließ sich in Egloffstein nieder. Die Egloffsteiner seien auch ein bischen stolz, dass sie ihn gekannt haben und dass er bei ihnen gelebt habe, so der Bürgermeister.

An Herzversagen gestorben

Bis zu seinem Tode schlüpfte er immer wieder in die Rolle des Clowns und zeigte seine wohl bekannteste Nummer, in der er versucht, einen Lichtfleck in der Manege einzufangen. Zuletzt fing er die "Sonnenstrahlen" mit seinem Korb im Zirkus im südrussischen Rostow am Don ein. Dort verstarb er nach der Vorstellung mit 86 Jahren an Herzversagen in einem Hotelzimmer.

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