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Abgestürzter Wanderer widerspricht Zeugenaussagen | BR24

© pa/dpa/E. Moch

Kaisergebirge mit Zahmem Kaiser in den Kufsteiner Alpen von Ebbs aus gesehen.

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    Abgestürzter Wanderer widerspricht Zeugenaussagen

    Ein in Tirol abgestürzter Wanderer hat Zeugenaussagen widersprochen, wonach er von einem anderen Mann am Berg genötigt worden sei. Der 70-Jährige gehe davon aus, einen "Blackout" gehabt zu haben und selbst abgerutscht zu sein, so die Polizei.

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    Das Unglück hatte sich am Samstagnachmittag in den Kufsteiner Alpen ereignet: Ein Mann aus Kiefersfelden war unterhalb des Gipfels der Naunspitze abgestürzt. Zeugenaussagen zufolge hatte ein anderer Wanderer den 70-Jährigen bedrängt und genötigt, zur Seite zu treten. Der 70-Jährige verlor das Gleichgewicht und stürzte 15 Meter tief ab.

    Verletzter: Wurde "definitiv nicht abgedrängt"

    Jetzt hat die Polizei den Verletzten vernommen. Er gibt eine andere Darstellung ab und sagt, er sei nicht genötigt worden. Der 70-Jährige gehe vielmehr davon aus, einen "Blackout" gehabt zu haben und abgerutscht zu sein, sagte ein Sprecher der Tiroler Landespolizei drei Tage nach dem Bergunfall. Bei der Vernehmung habe der Mann betont, er sei "definitiv nicht abgedrängt" worden.

    Der Mann erlitt mehrere Knochenbrüche und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

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