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Abbruch aus der Luft: Rückbau der GESA-Klinik geht weiter | BR24

© Foto/Karl-Gruppe

innovative Variante für den Abbruch einer Klinik: mit Abbruchbagger aus der Luft. Er war auch schon in München im Einsatz.

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    Abbruch aus der Luft: Rückbau der GESA-Klinik geht weiter

    Die Abbrucharbeiten an der ehemaligen GESA-Klinik in Freyung gehen aus der Luft weiter - mit einem Bagger, der an einem Kran hängend die alte Klinik aus der Luft abbricht. Die Aktion wird viele Schaulustige anziehen.

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    In Freyung (Landkreis Freyung-Grafenau) gehen die Abbrucharbeiten der ehemaligen GESA-Klinik aus der Luft weiter. Ein riesiger Autokran hat einen Abbruchbagger "am Haken" und zieht ihn auf eine Höhe von über 30 Metern, wo der Bagger von oben Stück für Stück der alten Klinik abbricht. Durch diese innovative Variante des Abbruchs könne viel Zeit gespart werden, so eine Sprecherin der Karl-Gruppe. Ein "Abbruch aus der Luft" biete sich auch an, wenn die oberen Gebäudeteile instabil seien. Die Methode habe sich zum Beispiel auch bei schwierigen Rückbauarbeiten bei BMW in München bewährt.

    Bis Weihnachten soll Klinik verschwunden sein

    Die Abbrucharbeiten in Freyung hatten schon vor einigen Wochen begonnen. Unter anderem ist auch ein Riesenbagger mit 130 Tonnen Eigengewicht und einem 43 Meter langen Ausleger im Einsatz. Die Firma geht davon aus, dass bis Weihnachten nichts mehr von der Klinik zu sehen sein wird.

    50.000 Quadratmeter werden frei für Landesgartenschau

    Die Klinik mit 50.000 Quadratmetern Geschossfläche wird abgerissen, weil auf dem Gelände in drei Jahren die Landesgartenschau stattfinden wird. Der Bauunternehmer Günther Karl hatte der Stadt Freyung das Grundstück für einen symbolischen Euro abgekauft. Karl übernimmt damit auch die Kosten für den Abriss, die sich auf mehrere Millionen Euro belaufen. Es entstehen etwa 35.000 Tonnen Bauschutt, der separiert und auf Schadstoffe untersucht werden muss.