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© pa / dpa / Sachelle Babbar

Kundgebung der Gewerkschaft Verdi

Treffen können die Warnstreiks alle Dienste, für die der Freistaat zuständig ist. Dazu gehören Ministerien, Universitäten, die Polizei oder auch die Autobahnmeistereien.

Notdienste gewährleistet, Schulen kaum betroffen

Bei Eis und Schnee soll es laut Verdi aber einen Notdienst geben. Das gilt auch für Aktionen an den Unikliniken. Notfälle würden auf jeden Fall versorgt, sichert die Gewerkschaft zu. Der Unterricht an den Schulen wird wohl zum Großteil stattfinden. In Bayern sind über 90 Prozent der Lehrkräfte verbeamtet, sie dürfen nicht streiken. Die staatlichen Kitas werden von den Kommunen betrieben. Dort gilt ein anderer Tarifvertrag als der, über den Gewerkschaften und Länder zurzeit verhandeln.

Verhandlungen für 100.000 Arbeitnehmer

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat für die Beschäftigten der Länder, in Bayern sind das gut 100.000. Das Ergebnis soll auf die Beamten übertragen werden. Die Arbeitgeber sehen für Warnstreiks nach der zweiten Verhandlungsrunde keine Notwendigkeit. Man habe konstruktiv verhandelt. Die dritte Tarifrunde findet am 28.Februar und 1.März in Potsdam statt.