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A92-Verfolgungsjagd: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags | BR24

© BR/Kathrin Unverdorben

Nach der Verfolgungsjagd durch Ober- und Niederbayern und dem Unfall auf der A92 bei Wörth an der Isar (Lkr. Landshut) am Dienstagnachmittag ermittelt die Polizei nun unter anderem wegen versuchten Totschlags gegen einen 60-Jährigen.

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A92-Verfolgungsjagd: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Nach der spektakulären Verfolgungsjagd und dem Unfall auf der A92 bei Wörth an der Isar ermittelt die Polizei nun wegen versuchten Totschlags gegen einen 60-Jährigen. Für die Beamten ist er kein unbeschriebenes Blatt.

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Er floh 120 Kilometer auf der A92 vor dutzenden Polizeiautos, bevor sein Auto mit einer Polizeistreife kollidierte: Nach der Verfolgungsjagd durch Ober- und Niederbayern und dem Unfall auf der A92 bei Wörth an der Isar (Lkr. Landshut) ermittelt die Polizei nun unter anderem wegen versuchten Totschlags gegen einen 60-Jährigen.

Der wohnsitzlose Mann aus dem Raum Wuppertal wird nach seinem Krankenhausaufenthalt in eine JVA gebracht.

Raser flieht vor Polizeikontrolle

Bei dem Unfall am Dienstagnachmittag waren zwei Polizisten und der geflüchtete Autofahrer mittelschwer verletzt worden. Die beiden Fahrzeuge hatten sich bei dem Unfall überschlagen. Die Polizei hatte den Mann zuvor auf der Autobahn 92 in der Nähe des Münchner Flughafens anhalten und kontrollieren wollen. Der Mann gab jedoch Gas und floh.

Mann bereits per Haftbefehl gesucht

Am Polizeiauto entstand bei dem Unfall ein Schaden in Höhe von 20.000 Euro. Der Schaden am Fahrzeug des 60-Jährigen wird auf 5.000 Euro geschätzt. Das Auto war nicht versichert und der Mann hat keinen Führerschein.

Der 60-Jährige floh auch wegen eines Haftbefehls, der gegen ihn vorliegt. Das Amtsgericht Kempten hatte diesen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen. Außerdem war von der Staatsanwaltschaft Wuppertal wegen Diebstahls bereits seit 2019 nach ihm gesucht worden.

Opfer der Raserei sollen sich melden

Wie die Polizei mitteilt, war der rechte Fahrstreifen im Bereich der Unfallstelle bei Wörth am Dienstag bis 22.40 Uhr gesperrt. Zeugen und weitere Opfer der Raserei werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Deggendorf zu melden.