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A9 bei Hof: Bundeswehrsoldaten verhindern Auffahrunfälle | BR24

© picture alliance/Monika Skolimowska

Zwei Soldaten haben nach einem Unfall auf der A9 bei Berg im Landkreis Hof Schlimmeres verhindert.

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    A9 bei Hof: Bundeswehrsoldaten verhindern Auffahrunfälle

    Zwei zufällig an einer Unfallstelle vorbeigekommene Bundeswehrsoldaten haben geholfen, Schlimmeres zu verhindern. Sie schoben ein schwer beschädigtes Fahrzeug zur Seite, das abends unbeleuchtet auf der Mittelspur der A9 lag.

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    Von
    • Thorsten Gütling

    Zwei Bundeswehrsoldaten haben nach einem Unfall auf der A9 bei Berg im Landkreis Hof Schlimmeres verhindert. Wie die Polizei mitteilt, kamen die beiden am Sonntagabend an einem Auto vorbei, das nach einem Unfall schwer beschädigt und unbeleuchtet auf der Mittelspur zum Stehen kam.

    Bundeswehrsoldaten schoben Auto von der Mittelspur

    Zuvor war der Fahrer mit dem Wagen gegen die rechte Schutzplanke gekracht. Nach Angaben der Polizei war er auf regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs gewesen. In Teilen Oberfrankens regnete es am Sonntag bis zu 50 Liter pro Quadratmeter. Der Fahrer und die weiteren Insassen des Autos blieben unverletzt. Die Soldaten halfen dabei, das völlig zerstörte Autowrack von der Fahrbahn zu schieben und so Folgeunfälle zu verhindern.

    Autofahrer bei Ködnitz täuscht Straftat vor

    Ebenfalls am Sonntagabend krachte auf der A72 bei Köditz ein 37-Jähriger mit seinem Wagen in die Mittelleitplanke. Weil er zunächst behauptet habe, von einem anderen Fahrzeug abgedrängt worden zu sein, diese Aussage später aber widerrief, muss er sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.

    Mehrere Unfälle auf regennasser Fahrbahn

    Insgesamt hat es am Sonntag auf den Autobahnen in Hochfranken sechs Mal gekracht. Laut Polizei waren die Fahrer jedes Mal zu schnell auf regennasser Fahrbahn unterwegs. Die Unfälle ereigneten sich zwischen 16.30 und 22.00 Uhr. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 115.000 Euro.

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