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Die Autobahn A9 war im Süden Bayreuths in Fahrtrichtung Nürnberg für mehrere Stunden gesperrt.

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Unfall bei Bayreuth: Stundenlange A9-Sperrung wieder aufgehoben

Die Autobahn A9 war im Süden Bayreuths in Fahrtrichtung Nürnberg für mehrere Stunden erst teilweise und schließlich komplett gesperrt. Grund war ein umgestürzter Sattelzug. Während sich der Abschleppdienst verspätete, bildete sich ein langer Stau.

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Von
  • Thorsten Gütling

Auf der Autobahn A9 Berlin Richtung Nürnberg zwischen Bayreuth-Süd und Trockau im Landkreis Bayreuth ist am frühen Donnerstagmorgen ein Lastwagen umgekippt. Zur Bergung musste der Streckenabschnitt laut Polizei von etwa 9 bis 11 Uhr komplett gesperrt werden. Die ursprünglich für 7.30 Uhr angekündigte Vollsperrung hatte sich immer wieder verzögert. Grund: Der Abschleppdienst hatte sich verspätet.

Autobahn-Sperre sorgt für kilometerlangen Stau

Aufgrund der Sperre staute sich der Verkehr bereits ab dem Bindlacher Berg, viele Umleitungsstrecke waren verstopft. Der Rückstau sei kilometerlang gewesen, bei Bayreuth-Nord hätten Autofahrer fast bis in den Nachbarort Bindlach gewartet, um auf die A9 auffahren zu können, hieß es von der Polizei.

Lastwagen gerät in den Straßengraben und kippt um

Der Sattelzug sei kurz nach dem Parkplatz Sophienberg nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, in den Straßengraben geraten und auf die Fahrerseite gekippt. Der Fahrer habe sich mit Hilfe von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreien können. Er wurde mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

A9: Unfallstelle für Schwerlastverkehr nicht passierbar

Bereits am frühen Morgen, waren wegen des Unfalls die rechte und die mittlere Fahrspur gesperrt. Für den Schwerlastverkehr war die Unfallstelle den gesamten Morgen nicht passierbar. Schließlich wurde die Fahrbahn in Richtung Süden zwei Stunden lang für alle Fahrzeuge gesperrt.

Am Sattelzug sei ein erheblicher Sachschaden entstanden, die Polizei schätzt ihn auf rund 50.000 Euro.

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