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A380-Aus: Keine Auswirkungen auf Beschäftigte in Donauwörth | BR24

© dpa/pa/Julien Mattia / Le Pictorium

Obwohl die Produktion des A380 2021 eingestellt wird, werden in Donauwörth keine Arbeitsplätze gestrichen

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    A380-Aus: Keine Auswirkungen auf Beschäftigte in Donauwörth

    Airbus hat angekündigt, die A380-Produktion einzustellen. Der Donauwörther Zulieferer Airbus Helicopters wird aber nach Angaben der Unternehmensleitung kein Personal abbauen. Man geht davon aus, die wegfallenden Aufträge ausgleichen zu können.

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    Im Airbus Helicopters Werk in Donauwörth werden, laut Unternehmenssprecher Jörg Michel, nicht nur Türen für den A380 hergestellt, sondern für fast alle Airbus-Flugzeuge, beispielsweise auch den A320, A330 und A350. Jörg Michel geht davon aus, dass die wegfallenden Bestellungen beim A380 durch andere Aufträge ausgeglichen werden.

    In Donauwörth werden Hubschrauber und Flugzeug-Türen für Airbus gebaut

    Im Donauwörther Werk sind etwa 700-800 Mitarbeiter mit der Produktion der Airbus-Türen und -Frachttore beschäftigt. Teile der Türen werden auch an anderen Standorten weltweit gefertigt, in Donauwörth findet die Endmontage statt. Der Standort Donauwörth wird dadurch gestärkt, dass dort nicht nur Hubschrauber hergestellt werden, sondern auch Türen und Tore für Flugzeuge.

    Modernste Technik für die Airbus-Türen-Herstellung

    In Donauwörth wird auch die Technik für die Airbus-Türen-Herstellung weiterentwickelt. Erst vor wenigen Monaten wurde in Donauwörth ein neuer 3-D-Drucker vorgestellt, mit dem eine Verriegelungswelle für den A350 hergestellt wird. Es ist das weltweit erste Bauteil eines Flugzeugs, das mittels 3-D-Drucker in Serie produziert wird.

    Donauwörth hatte zuletzt gute Absatzzahlen

    Das Donauwörther Unternehmen hat außerdem erst im Januar eine Absatzsteigerung beim Hubschrauberbau vermeldet: Statt der 335 Stück im Jahr 2017 wurden 2018 381 Hubschrauber bestellt. Damit habe das Unternehmen seine Führung im zivilen und halbstaatlichen Markt behauptet, sowie seine Position im militärischen Sektor stärken können, hieß es in der Mitteilung.