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A3 bei Würzburg: Sperrung aufgehoben - Brückenabbruch gelungen | BR24

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Der Abriss einer Talbrücke der A3 bei Würzburg-Heidingsfeld schreitet voran. Heute wurde ein Überbau von zwei Pfeilern kontrolliert zu Fall gebracht. Am Montag sollen die beiden Pfeiler gefällt werden. Die neue Brücke wird frühestens 2021 fertig.

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A3 bei Würzburg: Sperrung aufgehoben - Brückenabbruch gelungen

Ganz nach Plan lief heute Mittag der Rückbau der alten Talbrücke der A3 in Würzburg-Heidingsfeld. Teilstück der alten Brücke wurde zu Fall gebracht. Die Sperrung der Autobahn wurde nach 15 Minuten wieder aufgehoben.

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Für den kontrollierten Fall der Betonfläche zogen zwei Bagger an Stahlseilen, die links und rechts an dem Straßenstück angebracht waren. Aus 36 Metern Höhe stürzte das rund 30 Meter breite und vier Meter lange Teil wie in Zeitlupe auf einen zuvor aufgeschütteten Erdhaufen. Obwohl das den Aufprall minderte, gab es nicht nur eine Staubwolke, sondern auch ein ohrenbetäubendes Geräusch. Aus diesen Gründen war die neue Talbrücke aus Sicherheitsgründen gegen 13.00 Uhr kurzfristig gesperrt worden. Keine 15 Minuten später wurden die Fahrbahnen wieder freigegeben. Nach Angaben der Verkehrspolizei hatte sich in beide Richtungen - also Frankfurt und Nürnberg - ein Rückstau von etwa drei Kilometern gebildet, der sich jedoch schnell wieder aufgelöst hat.

Verbreiterung der A3

Am Montag gehen die Abbrucharbeiten mit dem "Fällen" der beiden Betonpfeiler weiter. Bis nach den Osterferien soll die einmal 664 Meter lange Talbrücke dann komplett abgebaut sein. Mit der Fertigstellung der zweiten neuen Talbrücke wird im Frühjahr 2021 gerechnet, zwei Jahre später als ursprünglich geplant. Rechtliche Auseinandersetzungen mit einer Baufirma haben die Arbeiten erheblich verzögert. Für die Verbreiterung der A3 im Bereich Würzburg ist ein Kostenvolumen von 221 Millionen Euro angesetzt. Dabei entfällt der Löwenanteil für die nur fünf Kilometer lange Teilstrecke auf die neue Talbrücke im Stadtteil Heidingsfeld.