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A3 bei Würzburg: Lkw durchbricht Mittelleitplanke | BR24

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Die Polizei hat die Vollsperrung der A3 bei Würzburg-Heidingsfeld nach dem Lkw-Unfall aufgehoben. Seit 16.45 Uhr ist jeweils eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben. Gegen 12 Uhr war ein Lkw mit einem Wohnwagen-Gespann und einem Auto kollidiert.

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A3 bei Würzburg: Lkw durchbricht Mittelleitplanke

Die Polizei hat die Vollsperrung der A3 bei Würzburg-Heidingsfeld nach dem Lkw-Unfall aufgehoben. Seit 16.45 Uhr ist jeweils eine Fahrspur für den Verkehr freigegeben. Gegen 12 Uhr war ein Lkw mit einem Wohnwagen-Gespann und einem Auto kollidiert.

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Laut Polizei fuhr zunächst ein Sattelzug aus Niedersachsen auf ein Wohnwagen-Gespann aus dem Landkreis Rosenheim auf. Anschließend durchbrach der Lastwagen die Mittelleitplanke und prallte auf der Gegenspur in ein entgegenkommendes Auto aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Der Wagen wurde rechts von der Fahrbahn abgedrängt, fuhr eine Böschung hinunter und kam auf dem Dach zum Liegen. Darin befanden sich ein 41-jähriger Mann, eine 35-jährige Frau und ein einjähriger Junge. Die drei wurden schwer verletzt.

Der Sattelzug kam gerade noch rechtzeitig am Fahrbahnrand zum Stehen und drohte zwischenzeitlich ebenfalls den Hang hinabzurutschen. Aufgrund der Vollsperrung kam es in beiden Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Staus.

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Die A3 bei Würzburg ist nach einem schweren Unfall seit 12 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt. Ein Lkw durchbrach nach einer Kollision mit einem Wohnwagen-Gespann die mittlere Leitplanke und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.

Drei Verletzte, Autobahn gesperrt

Die Familie kam mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der Mann am Steuer des Sattelzugs erlitt einen Schock. Er kam ebenfalls vorsorglich in eine Klinik. Das Ehepaar im Wohnwagen-Gespann kam mit dem Schrecken davon.

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Die A3 bei Würzburg ist nach einem schweren Unfall seit 12 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt. Betroffen ist der Baustellenbereich von Würzburg-Heidingsfeld nach Randersacker. Laut Polizei hat ein Lkw die Mittelleitplanke durchbrochen.

Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten, an die Unfallstelle zu gelangen

Die Rettungskräfte von BRK, Maltesern und Johannitern hatten größte Schwierigkeiten, durch den Stau zur Unfallstelle zu gelangen. "Zwar haben sich viele Autofahrer bemüht, eine Gasse zu bilden. Doch einige Fahrzeuglenker sind nicht auf Seite gefahren und haben die Gasse blockiert" berichtet Jens-Uwe Greiner, Leiter des Sachgebiets Einsatzdienste beim BRK und fuhr fort: "Die Sanitäter mussten die Einsatzfahrzeuge stehen lassen und bis zu 600 Meter zur Unfallstelle laufen – mit umfangreicher Ausrüstung und bei über 30 Grad Hitze." Auf der mittleren Fahrspur seien Greiner zufolge viele Gespanne unterwegs gewesen, die sich beim Versuch zu rangieren verkeilt hätten.

Stundenlange Vollsperrung und aufwändige Bergung

Die A3 bei Würzburg war von 12 Uhr bis 16.45 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt.Die Bergung gestaltete sich aufwändig. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Um 16.45 konnte jeweils eine Fahrspur pro Fahrtrichtung freigegeben werden.