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A3 bei Parsberg: Fünf Flüchtlinge aus Sattelzug befreit | BR24

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Im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) sind auf der Autobahn A3 fünf Flüchtlinge aus einem Sattelschlepper befreit worden. Die jungen Männer waren mit dem LKW aus Bosnien gekommen. Sie waren unterkühlt und hungrig, sind aber ansonsten wohlauf.

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A3 bei Parsberg: Fünf Flüchtlinge aus Sattelzug befreit

Auf einem Autobahnparkplatz an der A3 wurden fünf Flüchtlinge - durchgefroren und hungrig- auf der Ladefläche eines Sattelzugs aufgegriffen. Einer der Migranten hatte zuvor selbst einen Notruf per Handy abgesetzt.

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Am Mittwochabend wurden auf der Ladefläche eines Sattelzuges, der auf dem Weg von Bosnien nach Niederlande war, fünf Flüchtlinge festgestellt und befreit. Die Personen hatten sich bereits in Bosnien auf der Ladefläche versteckt.

Einer der Flüchtlinge setzte Notruf ab

Bei einem Halt auf einem Parkplatz an der A3 in der Nähe von Parsberg hatten die Männer durch Klopfen auf sich aufmerksam gemacht. Einer von ihnen hatte zuvor selbst einen Notruf bei der Einsatzzentrale des Rettungsdienstes in Regensburg abgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Flüchtlinge bereits in Bosnien in den Lkw gestiegen.

Hungrig und unterkühlt

Die Flüchtlinge, vier erwachsene Männer im Alter von 21 bis 31 Jahren und ein 16-jähriger Jugendlicher, stammen aus Syrien, Ägypten und Tunesien. Sie waren erschöpft und leicht unterkühlt, ansonsten aber wohlauf. Der 31-Jährige kam zur ärztlichen Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus, die anderen wurden durch das Bayerische Rote Kreuz Parsberg verpflegt und medizinisch versorgt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung werden alle in eine Aufnahmeeinrichtung in Regensburg gebracht.

Lkw-Fahrer festgenommen

Der Lkw-Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Es muss nun geklärt werden, ob er von der Anwesenheit der Flüchtlinge im Sattelanhänger gewusst und sie bewusst nach Deutschland eingeschleust hat.

Ähnlicher Fall vor etwa einem Monat

Erst kurz vor Weihnachten kam es zu einem ähnlichen Fall, bei dem die Bundespolizei Passau elf Afghanen das Leben gerettet hatte. Die Flüchtlinge waren in einem verplombten Kühllaster versteckt. Sie machten ebenfalls durch Klopfgeräusche auf sich aufmerksam.

© BR/Kroiß

Auf einem Autobahnparkplatz an der A3 wurden fünf Flüchtlinge - durchgefroren und hungrig- auf der Ladefläche eines Sattelzugs aufgegriffen. Einer der Migranten hatte zuvor selbst einen Notruf per Handy abgesetzt.