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a-cappella-Gruppe "Greg is back" tritt als virtueller Chor auf | BR24

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Normale Auftritte sind für Musiker und Chöre wegen Corona derzeit undenkbar. Die Augsburger a-cappella-<Gruppe "Greg is back" hat sich deswegen was Besonderes ausgedacht und tritt in einem Video als virtueller Chor im Miniformat auf.

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a-cappella-Gruppe "Greg is back" tritt als virtueller Chor auf

Normale Auftritte sind für Musiker und Chöre wegen Corona derzeit undenkbar. Die Augsburger a-cappella-Gruppe "Greg is back" hat sich deswegen was Besonderes ausgedacht und tritt als Miniaturformat in einem aufwändig produzierten Video auf.

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Wegen Corona kann die deutschlandweit bekannte a-cappella-Gruppe "Greg is back" aus Augsburg wie alle Chöre und Musiker derzeit nicht auftreten. Doch Not macht ja bekanntlich sehr erfinderisch: Chorleiter Martin Seiler hat sowohl die Bühne als auch die 30 Sänger von "Greg is back” im Miniaturformat sehr aufwändig nachgebaut - und daraus ein Video gemacht.

"Greg is back" im Miniaturformat

Für das Video hat sich dann jeder Sänger daheim beim Performen eines Songs gefilmt. "Wir brauchten von jedem noch bewegende Lippen und ein bewegendes Gesicht, um unseren virtuellen Chor zusammenzustellen", erklärt Chorleiter Seiler.

Video als Ersatz für ausfallende Konzerte

“Das Ganze wird auf YouTube veröffentlicht, für unsere Fans", sagt Seiler. Als Ersatz für die vielen Konzerte, die "Greg is back" absagen musste. "Wir haben jetzt mindestens schon sechs Konzerte abgesagt und es werden im Herbst noch mehr werden, wie wir alle befürchten", sagt Seiler.

Chor leidet unter Corona

"Greg is back" ist in der a-cappella-Szene eine große Nummer. Das 30-köpfige Ensemble ist amtierender Bayerischer Meister und Deutscher Vizemeister der Popchöre. Doch Corona verschlägt derzeit allen Chören die Sprache. "Es ist extrem ungewöhnlich. Und wir merken auch alle, wie sehr uns das Singen fehlt, wie schnell Stimme und Stützmuskulatur abbauen", sagt Chormitglied Andreas Kolhosser.

Kein gemeinsames Proben möglich

"Das Grundproblem ist, dass wir nicht nur nicht auftreten können, sondern auch nicht zusammen proben können", klagt Chorleiter Martin Seiler. Wenn man jetzt keine solchen Projekte machen würde wie das Video, dann hätte man schon seit zehn Wochen gar nichts miteinander zu tun.

Die Sänger von “Greg is back” hoffen auf weitere Lockerungen, um schon bald wieder gemeinsam in echt auf der Bühne zu stehen.

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