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94 Prozent der Bayern in der Corona-Krise zufrieden mit Söder | BR24

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Laut dem BR-BayernTrend sind 94 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit Söder. Das Krisenmanagement der Staatsregierung loben 89 Prozent.

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94 Prozent der Bayern in der Corona-Krise zufrieden mit Söder

Sein Vorgehen in der Corona-Krise beschert Bayerns Ministerpräsidenten Söder ein Allzeit-Umfragehoch: Laut dem BR-BayernTrend sind 94 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit Söder. Das Krisenmanagement der Staatsregierung loben 89 Prozent.

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Aus anderen Bundesländern gab es im März Kritik daran, dass Bayern im Kampf gegen Corona vorgeprescht war, auch der Unmut der Opposition im Freistaat über bestimmte Aspekte des Krisenmanagements der Staatsregierung wird lauter - doch in der bayerischen Bevölkerung genießen Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Kabinett derzeit einen außergewöhnlich hohen Rückhalt: Neun von zehn Wahlberechtigten im Freistaat (89 Prozent) sind mit dem Krisenmanagement der Staatsregierung zufrieden, 36 Prozent von ihnen sogar sehr, wie der neue BR-BayernTrend ergab. Nur 11 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden.

Dabei stehen nicht nur CSU-Anhänger nahezu geschlossen hinter dem Vorgehen der schwarz-orangen Regierung (98 Prozent), auch bei Grünen- (94 Prozent) und SPD-Wählern (91 Prozent) ist die Zustimmung überdurchschnittlich hoch.

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BR-BayernTrend: Zufriedenheit mit Corna-Krisenmanagement

Söder übertrumpft Stoibers Spitzenwert

Dem bayerischen Ministerpräsidenten beschert diese hohe Akzeptanz auch persönlich einen Rekordwert: Die Zufriedenheit mit Söders Arbeit kletterte im Vergleich zum BayernTrend im Januar um 27 Prozentpunkte auf 94 Prozent - einen Wert, den noch kein Bundes- oder Landespolitiker in einem ARD-DeutschlandTrend oder Erhebungen in den Bundesländern erzielt hat.

Söder überflügelte nicht nur den bisher höchsten jemals in Bayern erhobenen Spitzenwert von 75 Prozent, den sein Vorbild Edmund Stoiber (CSU) im September 2003 erzielt hatte. Er übertraf auch den bisherigen bundesweiten Rekordwert von 84 Prozent Zustimmung für den grünen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (im März 2016).

Hohe Zufriedenheit auch mit Herrmann und Aiwanger

Mit der Arbeit von Innenminister Joachim Herrmann sind 60 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten zufrieden, 16 Prozent sehen sie kritisch, weitere 24 Prozent äußerten sich nicht. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wäler) kommt auf 57 Prozent Zustimmung, 20 Prozent sind unzufrieden. Der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) stellen 38 Prozent der Bayern ein positives Zeugnis aus, 18 Prozent ein negatives, während sie 44 Prozent entweder nicht kennen oder ihre Arbeit nicht beurteilen können.

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Zufriedenheit mit Politikern

Sattes Plus für die CSU

Die hohe Akzeptanz für das Krisenmanagement der Staatsregierung und Zufriedenheit mit Söders Arbeit wirkt sich auch auf den Zuspruch für die CSU aus: Die Christsozialen kämen laut dem BR BayernTrend, der wegen der Corona-Krise außerordentlich erhoben wurde, derzeit auf 49 Prozent. Das ist ein Plus von 13 Prozentpunkten gegenüber Januar und der beste Wert seit Januar 2014. Damit erhielte die CSU, die in Bayern gegenwärtig mit den Freien Wähler regiert, eine absolute Mehrheit.

Die SPD legte drei Punkte auf 10 Prozent zu - alle anderen Parteien verloren im Vergleich zu Januar an Zustimmung: Die Grünen kämen derzeit auf 17 Prozent (minus 8 Punkte), die Freien Wähler auf 8 Prozent (minus 2 Punkte) und die AfD auf sechs Prozent (minus vier Punkte). Die FDP kann als einzige im Landtag vertretene Partei nicht ausgewiesen werden, weil sie unter drei Prozent liegt - die Liberalen sind daher bei den "anderen" Parteien dabei.

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BR-BayernTrend: Die Sonntagsfrage

Der BR BayernTrend extra

Dem BR-BayernTrend extra liegt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap bei 1.003 Wahlberechtigten in Bayern zugrunde (Befragungszeitraum: 2. bis 6. April). Alle weiteren BayernTrend-Ergebnisse hier auf BR24 sowie heute Abend ab 21.15 Uhr im BR Fernsehen in "Kontrovers".

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Politiker aller Parteien sehen die Zahlen des aktuellen BayernTrends als direkte Folge der Coronakrise an.

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