BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

92 Neuinfektionen und ein Todesfall im Landkreis Haßberge | BR24

© picture-alliance/dpa

Straßenschild: Landkreis Haßberge

2
Per Mail sharen

    92 Neuinfektionen und ein Todesfall im Landkreis Haßberge

    Im Landkreis Haßberge sind die Infektionszahlen über das Wochenende weiter gestiegen. Die Inzidenz liegt weiter deutlich über 200 und damit am höchsten in Unterfranken. Ein 89-Jähriger, der positiv auf das Coronavirus getestet war, ist verstorben.

    2
    Per Mail sharen

    Die so genannte 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Haßberge liegt laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit aktuell bei 253,60 und damit weiterhin am höchsten in Unterfranken. Das zuständige Gesundheitsamt meldet über das Wochenende 92 Neuinfektionen und einen Todesfall.

    Ein 89-jähriger Mann, der an einer schweren Vorerkrankung litt und positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist bereits am Freitag verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der im Landkreis im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion Verstorbenen auf neun.

    Zehn Infizierte im Krankenhaus

    Insgesamt wurden mittlerweile 852 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, 507 davon sind bereits genesen. Demnach sind aktuell noch 336 Personen im Landkreis Haßberge infiziert. Zehn Patienten werden stationär im Krankenhaus behandelt, davon drei auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 1.569 Personen.

    Infektionen in allen Altersgruppen

    Das Ausbruchsgeschehen ist laut Landratsamt weiterhin diffus, die Neuinfektionen treten in allen Altersgruppen und über den gesamten Landkreis verteilt auf. Ein Großteil der letzten Infektionsfälle geht auf die Testung von Personen zurück, die sich bereits in Quarantäne befanden, weil sie direkten Kontakt zu einem Infizierten hatten. Dazu kommen Infektionen in Schulen und Kindergärten sowie Ansteckungen am Arbeitsplatz und im familiären Bereich.

    Besuchsverbot in Kliniken

    Das Arbeitsaufkommen im Gesundheitsamt Haßberge ist laut Landratsamt derzeit sehr hoch, es könne zu Verzögerungen kommen. Der Krisenstab der Haßberg-Kliniken hat nun ein generelles Besuchsverbot beschlossen. Ausnahmen gelten nur für werdende Väter, die bei der Entbindung dabei sein dürfen, sowie für Schwerstkranke und Patienten am Lebensende. Hier sind Besuche nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt möglich.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!