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Knapp 9.000 Unterschriften hat die "Initiative zur Erhaltung der Bauch- und Allgemeinchirurgie" in Dinkelsbühl gesammelt. Nun sollen diese zusammen mit einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) übersandt werden.

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9.000 Unterschriften für die 24-Stunden-Chirurgie in Dinkelsbühl

Knapp 9.000 Unterschriften hat die "Initiative zur Erhaltung der Bauch- und Allgemeinchirurgie" in Dinkelsbühl gesammelt. Nun sollen diese zusammen mit einem Brief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) übersandt werden.

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Von
  • Laura Grun

Die Initiative wendet sich gegen die geplanten Umstrukturierungen der Anregiomed-Klinik in Dinkelsbühl, nach der vorgesehen ist, die Chirurgie in Dinkelsbühl nur noch tagsüber und nicht mehr rund um die Uhr für Operationen zu erhalten. Schon im Juli gab es gegen die geplanten Umstrukturierungen Demonstrationen.

Schwerwiegendes Paket für den Ministerpräsidenten

Sprecherin Petra Ziegler sagte dem BR auf Anfrage: "Wir haben uns entschlossen einen Brief an Ministerpräsident Markus Söder zu schicken, weil wir hoffen, Hilfe von oberster Stelle zu bekommen.“ Daher werde nun das Paket mit dem Ordner voller Unterschriften geschnürt und abgeschickt. Die Unterschriften nur digital zu übersenden, komme nicht in Frage. "Wir wollen zeigen, wie schwer die Unterschriften tatsächlich sind und damit auch deutlich machen, welche Wichtigkeit der Erhalt der gesamten Klinik für die Menschen hier in der Region hat", so Ziegler weiter.

Dinkelsbühl fällt Umstrukturierungen zum Opfer

In dem Brief fordert die Initiative von den geplanten Umstrukturierungen abzusehen. Stattdessen solle die Bauch- und Allgemeinchirurgie – nicht nur tagsüber – mit entsprechend personeller und qualifizierter Besetzung vor Ort erhalten bleiben, heißt es in dem Brief.

Nach den Plänen des Klinikvorstands Gerhard Sontheimer, würde die Hauptabteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie in Rothenburg ob der Tauber künftig sowohl tagsüber als auch nachts Operationen durchführen können. Am Standort in Dinkelsbühl sollen demnach nur noch tagsüber alle geplanten Operationen weiterhin stattfinden, so ein Sprecher des Landratsamts Ansbach. Es könnten nicht überall voll ausgebaute Hauptabteilungen vorgehalten werden, die rund um die Uhr fachärztlich besetzt seien, so Sontheimer.

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