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84 Kilo schwer: Riesen-Waller bei Deggendorf gefangen | BR24

© Daniel Koller

Der Riesen-Waller, gefangen von Daniel Koller (links)

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    84 Kilo schwer: Riesen-Waller bei Deggendorf gefangen

    Fast zweieinhalb Meter lang und 84 Kilogramm schwer - ein Hobbyangler hat in der Donau bei Deggendorf den Fang seines Lebens gemacht. Der Riesen-Waller wird jetzt zum Teil präpariert, zum Teil verspeist.

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    Ein Hobbyangler hat in der Donau bei Deggendorf einen rekordverdächtigen Waller gefangen. Mit 2,42 Meter Länge und 84 Kilogramm Gewicht ist das Exemplar einer der größten Welse, die je in Deutschland gefangen wurden.

    Angelschnur extra dick

    Daniel Koller hat den Fisch am frühen Sonntagmorgen gefangen. Dem Bayerischen Rundfunk erzählt er: "Ich habe extra eine geflochtene Angelschnur verwendet, die auf so große Fische ausgelegt ist. Es hat sehr lange gedauert, bis der Waller an Land war. Mit einem Anhänger haben wir ihn nach Hause transportiert."

    Enten auf dem Speiseplan

    Der Waller wird jetzt bis zur Brustflosse präpariert. Da der Fisch in der Donau gefangen wurde, ist er gut essbar. Welse die in Teichen gefangen werden, haben oft einen modrigen Geschmack, Angler sprechen von "moseln". Laut Jörg Kuhn, dem Geschäftsführer des Fischereiverbands Niederbayern, fressen Waller in dieser Größe teilweise sogar Enten.

    Zurücksetzen verboten

    Den Riesen-Waller hätte Angler Daniel Koller nicht wieder in Freiheit entlassen dürfen. Das sogenannte "Fangen und Freilassen (englisch catch and release) ist in Deutschland rechtlich verboten, da damit dem Tier sinnlos Schmerzen zugefügt werden. Nur in der Schonzeit gefangene Fische, oder Tiere die unter dem Schonmaß liegen, dürfen zurückgesetzt werden.