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75 Jahre Kriegsende: Gedenkakt in Regensburg und Weiden | BR24

© Regierung der Oberpfalz/Kathrin Kammermeier.

Regensburgs OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Regierungspräsident Axel Bartelt beim Stillen Gedenkakt in Regensburg.

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    75 Jahre Kriegsende: Gedenkakt in Regensburg und Weiden

    Mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden in der Oberpfalz Stille Gedenken im kleinsten Kreis statt.

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    Von
    • Zara Kroiß

    Zum 75. Mal jährt sich am 8. Mai 2020 das Ende des Zweiten Weltkrieges. Dieser begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete fast sechs Jahre später mit der vollständigen Kapitulation des NS-Regimes. Insgesamt fielen dem Krieg an die 60 Millionen Menschen weltweit zum Opfer.

    Ursprünglich großer Gottesdienst geplant

    Aufgrund der Corona-Pandemie fand, anders als ursprünglich im Rahmen eines großen ökumenischen Gottesdienstes im Regensburger Dom geplant, auch in Regensburg ein Stilles Gedenken im kleinsten Kreis statt. An der Kriegsgräberstätte am Oberen Katholischen Friedhof II gedachten Regierungspräsident Axel Bartelt, Bezirksverbandsvorsitzender Oberpfalz im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gemeinsam mit Bezirksgeschäftsführer Dr. Dario Vidojković sowie dem Kreisvorsitzenden für die Stadt Regensburg, Dr. med. Theophil Schindler, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

    Regierungspräsident: Frieden ist nichts Alltägliches

    Wie Regierungspräsident Axel Bartelt betonte, sollte das Gedenken weit mehr als nur ein rein symbolischer Akt sein. "Der 8. Mai, dieser insbesondere für Deutschland historische Tag, ist für uns Auftrag und Verpflichtung, aber auch ein zutiefst persönliches Anliegen." Es gehe darum, sich vor den Millionen Opfern des Krieges, Männer, Frauen und zahlloser unschuldiger Kinder - ganz egal welcher Nation, welchen Glaubens und welcher Herkunft - zu verneigen. "In unserer krisenbehafteten Welt sehen wir, dass Frieden nichts Alltägliches, nichts Selbstverständliches ist. Die Sicherung des Friedens ist eine gemeinsame Verpflichtung, an der wir täglich gemeinsam arbeiten müssen." Die Menschen in Deutschland hätten aus zwei grausamen Weltkriegen, die unvorstellbares Leid über die Menschheit brachten, ihre Lehren gezogen, so der Regierungspräsident.

    "Nie wieder Krieg und insbesondere, nie wieder Krieg, der von deutschem Boden ausgeht: Es ist deshalb Aufgabe eines jeden Einzelnen von uns, sich gegen Hass, Rassismus, Nationalsozialismus und Antisemitismus zu stellen, wenn sich auch nur die ersten Anzeichen in unserer Gesellschaft zeigen." Axel Bartelt, Regierungspräsident

    Gedenkakt auch in Weiden

    Auch die Stadt Weiden gedachte am Freitagmorgen dem Kriegsende vor 75 Jahren. Oberbürgermeister Jens Meyer (SPD) hat zusammen mit dem Vertreter der US-Armee in Grafenwöhr, Colonel Adam Boyd, einen Kranz am Schlörplatz niedergelegt. Hier fand im Mai 1945 die Siegesparade der US-Armee statt, nachdem die Stadt befreit worden war.

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