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75-jähriger Bergwanderer stürzt bei Immenstadt in den Tod | BR24

© picture alliance / DUMONT Bildarchiv

Auf einem engen Weg der Nagelfluhkette, verlor ein 75-Jähriger Mann das Gleichgewicht und stürzte ab.

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    75-jähriger Bergwanderer stürzt bei Immenstadt in den Tod

    Auf einem Gratweg der Nagelfluhkette kam es gestern zu einem tragischen Berg-Unglück, bei dem ein 75-Jähriger starb, wie die Polizei heute mitteilte. Ein anderer Bergwanderer wollte dem 75-Jährigen helfen, dabei passierte wohl ein Missgeschick.

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    Am Donnerstag (1.8.) um die Mittagszeit war der 75-Jährige nach Polizeiangaben auf einer schmalen Passage des Gratwegs der Nagelfluhkette zwischen Steineberg und Stuiben auf eine fünfköpfige Wandergruppe getroffen.

    Eine versehentliche Berührung führt zum Absturz

    Laut Polizei wollte ein 87-Jähriger aus der Gruppe dem 75-Jährigen, der offenbar ein Problem mit seinen Schuhen hatte, helfen und dazu etwas aus seinem Rucksack herausholen. Als er sich dazu bückte und anschließend wieder erhob, kam es nach Polizeiangaben „augenscheinlich“ zu einer Berührung zwischen ihm und dem dicht hinter ihm stehenden 75-Jährigen. Dieser habe daraufhin das Gleichgewicht verloren und sei etwa 60 Meter tief tödlich im Steilgelände abgestürzt.

    Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.