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72-Stunden für den guten Zweck: rund 2.000 Unterfranken aktiv | BR24

© Kerstin Schmeißer-Weiß (POW)

Bischof Franz Jung hilft beim Befüllen des Sandkastens in der Gemeinschaftskunterkunft in Kitzingen

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    72-Stunden für den guten Zweck: rund 2.000 Unterfranken aktiv

    Rund 2.000 Kinder und Jugendliche haben im Bistum Würzburg an der 72-Stunden-Aktion "Uns schickt der Himmel" mitgewirkt. Drei Tage lang arbeiteten sie für den guten Zweck und nahmen an 107 Projekten des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend teil.

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    Auch die Auszubildenden des Bistums und der Caritas engagierten sich bei der Aktion. Nach 72 Stunden ging sie am Sonntag (26.05.19) um 17.07 Uhr zu Ende. Das Teilnehmerfeld war laut Diözese bunt gemischt und bestand aus kirchlichen Gruppen, Vereinen, Schulklassen oder Freundesgruppen. Schirmherr und Schirmherrin der Aktion im Bistum Würzburg war Bischof Franz Jung und Staatssekretärin Anna Stolz (Freie Wähler). Bundesweit initiierten über 85.000 junge Menschen rund 3.400 soziale, politische und ökologische Projekte. Beteiligt waren nach Schätzungen der Veranstalter über 160.000 Menschen aller Generationen in ganz Deutschland.

    Spielplatz in Kitzingen neu gestaltet

    Die Projekte in Unterfranken waren breit gefächert: Laut Diözese Würzburg gestaltete am Samstag beispielsweise die Katholische junge Gemeinde (KjG) Kitzingen gemeinsam mit Flüchtlingen den Spielplatz ihrer Gemeinschaftsunterkunft in Kitzingen. Bischof Jung besuchte zusammen mit dem Diözesanvorstand des BDKJ die Gruppe während der Aktion. Höhepunkt für die Kinder der Unterkunft war der frisch aufgeschüttete Sandkasten, der sofort genutzt wurde. Die Auszubildenden von Caritas und dem Bischöflichen Ordinariat besuchten am Freitag den Unverpackt-Laden in Würzburg, ließen sich dort über Nachhaltigkeit und Verpackungsmaterial informieren. Sie kochten dann in der Wärmestube mit den eingekauften Waren für die Menschen ohne Obdach. Am Samstag sammelten sie in und um Würzburg Müll.

    Von Kontakten auch in Zukunft profitieren

    Vanessa Eisert, ehrenamtliches Mitglied des BDKJ-Diözesanverbandes und zuständig für die 72 Stunden-Aktion in Würzburg, zog ein positives Resümee:

    "Ich bin begeistert von dem großartigen Einsatz aller Gruppen, Ehrenamtlichen und Kolleginnen und Kollegen."

    Vor allem die Kreativität und der Fleiß der einzelnen Gruppen bei der Vorbereitung und Umsetzung der Projekte sei hervorzuheben, so Eisert. Von den geknüpften Kontakten und den entstandenen Projekten könnten alle Beteiligten auch noch in Zukunft profitieren, zeigte Eisert sich überzeugt.