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72-Stunden-Aktion in Ostbayern: Werkeln für den guten Zweck | BR24

© BR/Michael Buchner

72 Stunden lang Werkeln und sich für Andere einsetzen - Darum geht es bei der 72-Stunden-Aktion. Tausende Jugendliche leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft: Da werden unter anderem Gruppenräume gebaut und Altenheime besucht.

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72-Stunden-Aktion in Ostbayern: Werkeln für den guten Zweck

Drei Tage lang Werkeln und sich für Andere einsetzen - Darum geht es bei der 72-Stunden-Aktion. Tausende Jugendliche leisten damit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft: Da werden unter anderem Gruppenräume gebaut und Altenheime besucht.

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Am Donnerstagnachmittag (23.05.) um 17.07 Uhr startete die "72-Stunden-Aktion" - Deutschlands größte Sozialaktion. Organisiert wird sie vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Auch in Ostbayern beteiligen sich mehrere Tausend Jugendliche an sozialen Projekten - und das eigenverantwortlich.

"Die Aktion kann interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein." BDJK Regensburg

Rund 1.700 Teilnehmer im Bistum Passau

Im Bistum Passau haben sich 87 Gruppen zur 72-Stunden Aktion angemeldet, wie der BDKJ mitteilte. Das sind 13 Gruppen mehr als bei der letzten Aktion 2013. Insgesamt nehmen im Bistum um die 1.700 Jugendlichen teil. So peppt zum Beispiel die Jugendfeuerwehr Heindlschlag im Landkreis Freyung-Grafenau zwei Kinderspielplätze auf. Die KLJB Außernzell im Kreis Deggendorf will einen Kindergarten sanieren.

Die Schirm­herr­schaft für die Akti­on im Diö­ze­san­ver­band Pas­sau haben Bischof Ste­fan Oster SDB und Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Andre­as Scheu­er (CSU) übernommen.

Mehr Teilnehmergruppen auch im Bistum Regensburg

Im Bistum Regensburg beteiligen sich rund 3.200 Jugendliche in 148 Aktionsgruppen - das sind rund 30 Gruppen mehr als 2013. Auch sie wollen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Die Ministranten aus Brand im Landkreis Tirschenreuth beispielsweise gestalten einen Raum für offene Jugendarbeit und die Kolpingsfamilie Neustadt an der Waldnaab einen Barfußweg auf dem Spielplatz.

In der Diözese Regensburg übernehmen Bischof Rudolf Voderholzer und Manfred Weber, Mitglied des Europaparlaments und Spitzenkandidat der EVP, die Schirmherrschaft für die Aktion.

"Mit ihrer 72-Stunden-Aktion beweisen die Gruppen der katholischen Jugendverbände einmal mehr, dass die junge Generation nicht nur über gute Taten redet, sondern selbst anpackt und Projekte plant und umsetzt - für das Allgemeinwohl. Das macht optimistisch für die Zukunft. Danke allen, die anpacken werden." Manfred Weber, Spitzenkandidat der EVP

Die 72-Stunden-Aktion findet bundesweit zum zweiten Mal statt und endet am Sonntagnachmittag um 17.07 Uhr.

© BDJK

Verschmierte Hände eines Teilnehmers an der 72-Stunden-Aktion 2013.

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Autor
  • Michael Buchner
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