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Mehr Ärzte auf dem Land: Das Bayerische Gesundheitsministerium will mit einem Förderprogramm mehr Mediziner in kleine Städte und Gemeinden locken.

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700. Förderbescheid für mehr Ärzte auf dem Land

Mehr Ärzte auf dem Land: Das Bayerische Gesundheitsministerium will mit einem Förderprogramm mehr Mediziner in kleine Städte und Gemeinden locken. Ministerin Melanie Huml hat den 700. Förderbescheid ausgegeben.

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Der Termin war in der Stadt, letztendlich geht es aber ums Land: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat heute in Nürnberg den 700. Förderbescheid für die Niederlassung eines Arztes im ländlichen Raum überreicht.

Psychotherapeut lässt sich in Bad Windsheim nieder

Der 700. Förderbescheid ging an Dr. Albrecht Kirchner-Zeitz, einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er will sich im Oktober in Bad Windsheim (LK. Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim) niederlassen. Der 700. Förderbescheid ist Teil eines Programms, in dem Haus- und bestimmte Fachärztinnen und -ärzte mit bis zu 60.000 Euro unterstützt werden, wenn sie ihre im ländlichen Raum eröffnen. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten.

Förderprogramm für Ärzte auf dem Land

Als eines der ersten Länder habe Bayern vor acht Jahren dieses Förderprogramm gestartet, erklärt Bayerns Gesundheitsministerin Huml. "Ich freue mich, dass wir so viele Ärztinnen und Ärzte bei der Praxisgründung unterstützen können“, sagte sie bei der Übergabe des Förderbescheids. "Mein Ziel ist es, junge Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum zu begeistern", so Huml.

Genererationswechsel bei Medizinern

Jeder dritte Hausarzt in Bayern ist nach Angaben des Ministeriums derzeit über 60 Jahre alt. "Der Generationswechsel muss zum Wohle der Menschen im Land gelingen“, sagt die Ministerin. Die Voraussetzung für die Förderung ist laut Ministerium, dass die Ärztinnen und Ärzte sich in nicht überversorgten Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt diese Grenze bei 40.000 Einwohnern.

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