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Sieben Jahre Haft für Mitglied des IS | BR24

© pa/dpa/Matthias Balk

Schild am Oberlandesgericht München

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    Sieben Jahre Haft für Mitglied des IS

    Weil er als Mitglied einer Terrororganisation für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates gekämpft hat, muss ein 33-Jähriger jetzt für lange Zeit ins Gefängnis. Das Oberlandesgericht München verurteilte ihn zu sieben Jahren Haft.

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    Das Oberlandesgericht München hat heute einen 33-Jährigen wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zu einer Freiheitsstrafe von 7 Jahren verurteilt. Der Syrer war 2015 als Flüchtling nach Deutschland eingereist. Im April 2017 wurde er in Adlkofen (Lkr. Landshut) festgenommen.

    Mitglied einer Terrororganisation

    Der Verurteilte soll im November 2012 eine islamistische Kampfeinheit gegründet und in der Region um Aleppo angeführt haben. Zusammen mit den anderen Mitgliedern der terroristischen Vereinigung soll der 33-Jährige laut Anklage für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaates unter Geltung der Scharia gekämpft haben.

    Im Bürgerkrieg schwer verletzt

    Das Gericht wertete zugunsten des Angeklagten unter anderem, dass er im Verlauf des Bürgerkriegs schwer verletzt wurde sowie die desolate humanitäre Situation in Syrien im Tatzeitraum. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.