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7.000 Protest-Postkarten aus Unterfranken für Michael Piazolo | BR24

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7.000 Protest-Postkarten aus Unterfranken für Michael Piazolo

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    7.000 Protest-Postkarten aus Unterfranken für Michael Piazolo

    Michael Piazolos angekündigte Maßnahmen gegen Lehrermangel stehen in der Kritik. Vertreter der Bildungsgewerkschaft GEW wollen nun "Rote Karten" ans Kultusministerium übergeben. 7.000 Protest-Postkarten werden allein aus Unterfranken erwartet.

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    "Rote Karten" soll es für die Personalpolitik des Kultusministeriums geben. In München übergeben Vertreter der Bildungsgewerkschaft GEW ihre Protest-Postkarten gegen die von Minister Michael Piazolo (Freie Wähler) angekündigten Maßnahmen gegen Lehrermangel.

    Nicht nur Postkarten aus Unterfranken

    Bei der Aktion der Bildungsgewerkschaft GEW werden unter anderen rund 7.000 Postkarten von Lehrern aus unterfränkischen Grund-, Mittel- und Förderschulen übergeben. Wie viele Karten insgesamt übergeben werden, ist noch nicht bekannt. Die Bildungsgewerkschaft GEW habe aber für die Aktion bayernweit rund 20.000 Karten verteilt. Minister Piazolo wird zur Übergabe nicht erwartet.

    Lehrer formulieren ihren Ärger

    Auf den Postkarten haben Lehrerinnen und Lehrer formuliert, was sie an den geplanten Maßnahmen ärgert. Laut GEW sind gut 500 Karten stichprobenartig ausgewertet worden. Die Hälfte der Äußerungen thematisiere demnach Überlastung im schon bestehenden System, Attraktivitätsverlust des Berufes und mangelnde Wertschätzung.

    Protest-Karten bei Demonstration in Würzburg

    Für den unterfränkischen GEW-Bezirksvorsitzenden Martin Heilig ist das "ein Alarmsignal, das zur Aussetzung der Verschärfungen der Arbeitsbedingungen führen" müsse. Einige der Protest-Karten wurden bei einer GEW-Demonstration in Würzburg ausgefüllt. Bei der Veranstaltung am Unteren Markt hatten 500 Lehrerinnen und Lehrer gegen das sogenannte Piazolo-Paket und die Maßnahmen wie Erhöhung der Unterrichtspflichtzeit und eine Einschränkung der Teilzeitarbeit demonstriert.

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