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"Brot für die Welt"-Spendenaktion in Nürnberg gestartet | BR24

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"Kindern Zukunft schenken": Das ist das diesjährige Motto der Aktion "Brot für die Welt". Vor allem Kinder aus ärmeren Ländern leiden unter der Corona-Pandemie.

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"Brot für die Welt"-Spendenaktion in Nürnberg gestartet

"Kindern Zukunft schenken" ist das diesjährige Motto der Hilfsaktion "Brot für die Welt". Vor allem Kinder aus ärmeren Ländern leiden unter der Corona-Pandemie. Besonders wichtig sei daher Bildung, um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

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Von
  • Julia Demel

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Nürnberger Sebalduskirche ist die 62. Spendenaktion "Brot für die Welt" für die bayerische evangelische Landeskirche eröffnet worden. Die Hilfsaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Kindern Zukunft schenken".

Corona verschlimmert die Situation armer Länder

In vielen ärmeren Ländern habe die Corona-Pandemie die Kinder hart getroffen, weil sie unter dem Eingesperrtsein und häuslicher Gewalt besonders leiden. Auch wirtschaftliche Not und Hunger hätten sich durch Corona verschlimmert, weil vielen Eltern das Einkommen weggebrochen sei, heißt es in dem Spendenaufruf. In seiner Predigt betonte der bayerische Diakoniepräsident Michael Bammessel, wie wichtig deshalb Bildung für Kinder sei, weil sich sonst der Teufelskreis von Armut immer wiederhole.

Auch in Deutschland leiden ärmere Familien

Der Teufelskreis der Armut, den Bammessel anspricht, betreffe Länder aus aller Welt. So hätten auch in Deutschland Kinder aus ärmeren Familien am meisten unter den Schulschließungen zu leiden. Ebenfalls am Gottesdienst beteiligten sich Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern, Stadtdekan Jürgen Körnlein und der Nürnberger Oberbürgermeister Marcus König (CSU). Bammessel rief mit ihnen zusammen dazu auf, gerade in diesem schwierigen Jahr zu spenden.

Projekt "Schule statt Kinderarbeit"

Besonders bedacht wird dabei ein Projekt in Sierra Leone unter dem Motto "Schule statt Kinderarbeit". In dem afrikanischen Land muss jedes zweite Kind arbeiten gehen, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Die Organisation SIGA (Siera Grass-roots Agency) versucht das zu ändern und den Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch zu ermöglichen.

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