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60 Betten am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau stillgelegt | BR24

© dpa Picture-Alliance Pius Koller

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

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60 Betten am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau stillgelegt

Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau kann aktuell nur 94 Prozent seiner Betten belegen. Insgesamt 60 Betten auf Normalstationen, Intensiv- und Überwachungsstationen und in der Kinderklinik sind demnach stillgelegt.

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Wie Katrin Reiser, die Geschäftsführerin des Klinikums am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat, sind dafür unter anderem der Fachkräftemangel und krankheitsbedingte Ausfälle verantwortlich. Patienten müssten sich allerdings keine Sorgen machen. Die Versorgung sei gesichert. Nur weniger dringende Fälle müssten damit rechnen, in Einzelfällen auf andere Häuser ausweichen zu müssen. Reiser erklärte aber auch, dass es im Klinikum aktuell Projekte gäbe, die auf die Entlastung der Pflegemitarbeiter zielen würden. So seien z.B. Stationshilfen eingeführt wurden, deren Aufgabe es sei, die Pflege von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zu entlasten.

Suche nach neuen Fachkräften

Aber auch die Suche nach neuen Fachkräften soll in diesem Jahr verstärkt werden. Ulrike Strobel, Zentrale Pflegedienstleitung des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau sagte dazu, dass aktuell sogar auch in Lateinamerika und Asien nach geeigneten Pflegemitarbeitern geschaut würde. In den letzten drei Jahren hätte man bereits 10 Kräfte aus Italien und Spanien angeworben. Seit dem 1. Januar 2019 gelten für die Pflege eine Vielzahl neuer Gesetze, wie die Personaluntergrenzen-Verordnung und das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz. Beiden Gesetzen steht das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau positiv gegenüber. Allerdings würden dadurch auch Herausforderungen auf das Klinikum zukommen, denen man sich stellen müsse.

© BR

Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau kann aktuell nur 94 Prozent seiner Betten belegen. Insgesamt 60 Betten auf Normalstationen, Intensiv- und Überwachungsstationen und in der Kinderklinik sind demnach stillgelegt.