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54 Schiffe im Stau vor defekter Schleuse Riedenburg | BR24

© Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung

Erneut wurde die Schleuse Riedenburg auf dem Main-Donau-Kanal beschädigt - zwei Unfallverursacher werden derzeit überprüft

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    54 Schiffe im Stau vor defekter Schleuse Riedenburg

    Erneut ist es innerhalb weniger Wochen zu einer Beschädigung der Riedenburger Schleuse im Landkreis Kelheim gekommen. 54 Schiffe haben sich mittlerweile angestaut. Die Wasserschutzpolizei prüft zwei Unfallverursacher.

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    Nach dem Schiffsunfall in der Schleuse Riedenburg haben sich auf dem Main-Donau-Kanal 54 Schiffe angestaut. Auf beiden Seiten der Schleuse warten derzeit je 27 Schiffe, sagte eine Sprecherin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) am Montag.

    Zwei Schiffe kommen als Unfallverursacher in Frage

    Unterdessen sucht die Wasserschutzpolizei weiter nach dem Verursacher des Unfalls. Hierfür kämen zwei Schiffe, die sich am Nachmittag auf Höhe Schweinfurt befunden hätten, in Betracht, sagte ein Sprecher der Polizei. Es seien Lackproben an der beschädigten Schleuse genommen worden, die nun mit möglichen Spuren an den in Frage kommenden Schiffen verglichen werden.

    100.000 Euro Schaden

    In der Nacht zu Samstag hatte ein Schiff beim Ausfahren aus der Schleuse im niederbayerischen Riedenburg (Landkreis Kelheim) den Kantenschutz des oberen Tors so schwer beschädigt, dass das Tor seither nicht mehr geschlossen werden kann. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 100.000 Euro. Reedereien und Reiseveranstalter hätten für Passagiere teilweise einen Busersatzverkehr eingerichtet, sagte die WSV-Sprecherin weiter.

    Erneuter Unfall bei Riedenburger Schleuse

    Erst Anfang Juni war ein Passagierschiff gegen das untere Tor der Riedenburger Schleuse geprallt und hatte damit den Schiffsverkehr auf dem Kanal für zwei Wochen lahmgelegt. Während der Reparatur stauten sich mehr als 100 Schiffe vor Nürnberg und Regensburg. Wie lange die Sperre diesmal dauert, sei noch nicht abzusehen, sagte die WSV-Sprecherin. Erste Einschätzungen von Experten gingen aber von mindestens einer Woche aus, sagte sie.