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Kampf gegen die Krankenhauskeime | BR24

© picture-alliance/dpa

"Universität Bayreuth" steht in Bayreuth (Oberfranken) auf einer Säule am Campus-Eingang zu lesen.

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    Kampf gegen die Krankenhauskeime

    Eine Forschungsgruppe der Universität Bayreuth wird in den kommenden Jahren die Mechanismen der wachsenden Antibiotika-Resistenz von Bakterien untersuchen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit mehr als 500.000 Euro.

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    Mit dem Projekt knüpft die Universität Bayreuth an das Feld der internationalen Spitzenforschung an. Denn das Forschungsprojekt ist von großer Bedeutung für die Medizin. Schon seit geraumer Zeit warnen Ärzte und Wissenschaftler davor, dass der Medizin die Antibiotika ausgehen. Immer häufiger kommt es in Krankenhäusern zu Infektionen, weil die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Mikroben nicht ausreichen. Weltweit wächst die Zahl der Patienten, die Bakterien schutzlos ausgeliefert sind, weil es keine Behandlungsmöglichkeiten mit wirksamen Antibiotika gibt.

    Nachhaltige Bekämpfung multiresistenter Keime

    Durch zu häufigen Gebrauch der Mittel sind multiresistente Bakterienstämme entstanden, gegen die bisherige Antibiotika wirkungslos sind. An dieser Stelle setzt das neue Projekt an, das die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Paul Rösch bearbeiten wird. Es will bisher unbekannte Mechanismen, mit denen Bakterien ihr Überleben sichern, aufdecken und auf molekularer Ebene analysieren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse soll die zunehmende Antibiotika-Resistenz von Bakterien nachhaltig bekämpft werden.