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4G-Netzabdeckung: Mit dem Zug von Funkloch zu Funkloch | BR24

© BR/Herbert Ebner

Telefonieren und Surfen im Zug ist im Moment oft noch eine langwierige Angelegenheit.

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    4G-Netzabdeckung: Mit dem Zug von Funkloch zu Funkloch

    Obwohl Mobilfunkanbieter entlang von ICE-Strecken und Autobahnen bis Ende des Jahres Datenübertragung mit 4G-Geschwindigkeit versprochen haben, gibt es nach wie vor Lücken. Die Ergebnisse entsprechender Messungen werden heute vorgestellt.

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    Wer mit der Bahn durch Bayern fährt und dabei mit dem Handy telefoniert, landet immer wieder im Funkloch. Das bestätigen jetzt Messungen, die das bayerische Wirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hat. Das Ministerium hat in den vergangenen Wochen entlang von ICE-Strecken im Freistaat die Netzabdeckung messen lassen und ist mit dem Resultat unzufrieden.

    Immer wieder kein Handynetz und WLAN bei der Bahn

    Zwar gibt es je nach Mobilfunkanbieter Unterschiede. Keiner der Anbieter kann aber tatsächlich flächendeckenden Mobilfunkempfang in der Bahn gewährleisten, heißt es aus dem Ministerium. Das hat auch Auswirkungen auf die WLAN-Verbindung im Zug. Denn für die Internetverbindung im ICE nutzt die Bahn die Mobilfunknetze der Anbieter.

    Eigentlich sollte es bis Ende dieses Jahres in ganz Deutschland entlang von ICE-Strecken und Autobahnen flächendeckend 4G geben. So haben es die Mobilfunkanbieter mit der Bundesnetzagentur vereinbart. Das Bayerische Wirtschaftsministerium sieht dafür aber schwarz.

    Auch auf Autobahnen bricht die Verbindung ab

    Vor ein paar Wochen hatte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bereits die Ergebnisse der Messungen entlang der bayerischen Autobahnen vorgestellt. Hier schnitt der Mobilfunkanbieter Telekom am besten ab, Telefonica am schlechtesten. Gerade für Telefonica werde es schwierig in so kurzer Zeit noch die fehlenden Kilometer an den Autobahnen abzudecken, kritisierte Aiwanger. Sollten die Mobilfunkanbieter die Vereinbarungen nicht einhalten und es nicht schaffen bis Ende Dezember an Autobahnen und ICE-Strecken flächendeckend 4G anzubieten, will der bayerische Wirtschaftsminister im Bund auf Vertragsstrafen drängen.