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Vier Jahre nach Tod bei Rudertraining: Eltern warten auf Prozess | BR24

© pa/picture-alliance / Matthias Schrader

Archivbild: Rudertraining am Starnberger See

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    Vier Jahre nach Tod bei Rudertraining: Eltern warten auf Prozess

    Die Eltern des 2015 bei einem Rudertraining auf dem Starnberger See verunglückten Jugendlichen befürchten eine Einstellung des Gerichtsverfahrens. Entsprechende Äußerungen der Richterin gegenüber Anwältin der Familie deuten darauf hin.

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    Wie das BR-Politikmagazin kontrovers berichtet, hat die zuständige Richterin der Anwältin der Familie erklärt, sie überlege das Verfahren gegen eine Geldzahlung einzustellen.

    Gutachten belasten die Rudertrainer

    Im April 2015 verunglückte der damals 13-jährige Leo Agache bei seinem Rudertraining auf dem Starnberger See tödlich. Gutachten belasten die beiden Rudertrainer schwer, die Staatsanwaltschaft erhob im November 2015 Anklage beim Landgericht München II wegen fahrlässiger Tötung. Doch wegen fehlender Richter konnte das Verfahren am Landgericht München II jahrelang nicht eröffnet werden.

    Zuständige Richterin stellt entsetzten Eltern Einstellung in Aussicht

    Im Herbst 2018 wurde das Verfahren ans Amtsgericht Starnberg übergeben. Jetzt hat die zuständige Richterin der Rechtsanwältin der Eltern, Dr. Annette von Stetten, telefonisch erklärt, dass sie darüber nachdenke, das Verfahren gegen eine Geldzahlung der Angeklagten einzustellen.

    Schwerer Schlag für die Eltern

    Für die Mutter des verunglückten Jungen, Magda-Lia Bloos, ist dies ein schwerer Schlag:

    "Das war für uns erstmal absolut unfassbar, unfassbar, dann kommt dieses Gefühl auf, das kann doch nicht sein in einem Rechtsstaat." Mutter des Verunglückten

    Eine entgültige Entscheidung über die Einstellung des Verfahrens steht derzeit noch aus. Kontrovers berichtet heute ab 21 Uhr.