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39-Jähriger muss wegen Computerbetrugs vier Jahre in Haft | BR24

© dpa/pa, Daniel Karmann

Landgericht Nürnberg-Fürth

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    39-Jähriger muss wegen Computerbetrugs vier Jahre in Haft

    Sportschuhe, Smartphones und andere Waren hat sich ein 39-Jähriger im Internet besorgt, mit falschen Daten. Deswegen verurteilte ihn das Landgericht Nürnberg-Fürth zu vier Jahren Gefängnis wegen Computerbetrugs. Er soll einen Komplizen gehabt haben.

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    Wegen Computerbetrugs in 57 Fällen ist ein 39-Jähriger vom Landgericht Nürnberg-Fürth schuldig gesprochen worden. Der Mann erhielt eine Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren, so Gerichtssprecher Friedrich Weitner. Ursprünglich waren für die Verhandlung drei Tage angesetzt. Da der Angeklagte die Taten einräumte, konnte der Prozess nach nur einem Tag beendet werden. Die Anklage lautete Computerbetrug in 58 Fällen, in einem Fall wurde die Klage fallen gelassen.

    Computerbetrug: Mutmaßlicher Komplize in Marokko

    Mit gestohlenen Kredit- und Bankdaten soll ein Komplize des 39 alten Mannes die Waren bezahlt haben. Diese seien laut der Ermittler an Wohnungen in Düsseldorf und Nürnberg geliefert worden, die der Verurteilte über eine Webplattform angemietet hatte. Dort nahm er die Ware unter einem Pseudonym an und sorgte für den Transport nach Marokko zu einem mutmaßlichen Komplizen, der diese dann gewinnbringend weiterverkauft haben soll.

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