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350 Bachforellen für die Pulschnitz | BR24

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Der Bezirk Oberfranken setzt Bachforellen in die Pulschnitz bei Münchberg ein

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    350 Bachforellen für die Pulschnitz

    Um einen weiteren Rückgang der heimischen Fische zu stoppen, hat der Bezirk Oberfranken 350 Bachforellen in die Pulschnitz bei Münchberg eingesetzt. Durch solche Maßnahmen könnten die Bestände auf einem ausreichenden Niveau gehalten werden, hieß es.

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    Neben der Trockenheit machten natürliche Feinde wie der Otter den Fischbeständen in Oberfranken schwer zu schaffen, sagte Bezirkstagspräsident Henry Schramm (CSU) bei der Besatzaktion in Münchberg. "Es bleibt zu hoffen, dass sich dadurch ein Gleichgewicht zwischen Otterschutz, Fischerei und Teichwirtschaft erzielen lässt“, appellierte der Bezirkstagspräsident an alle Fachbehörden.

    Äsche und Bachneunauge stehen auf der Roten Liste

    Laut bayerischem Fischzustandsbericht von 2018 stünde mehr als die Hälfte der heimischen Fischarten wie Bachforelle, Äsche, Mühlkoppe oder Bachneunauge auf der Roten Liste. Nur in einem Drittel der beprobten Gewässerstrecken Bayerns findet demnach noch eine ausreichende Fortpflanzung der darin lebenden Fische statt.

    Bezirk berät Angler, Fischer und Teichwirte

    Die Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberfranken ist die zentrale Dienststelle für Fachfragen. Teichwirte, Fischer und Angler erhalten Beratung, Förderung und Information. Die Ausbildung und Fortbildung von Fischwirten ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Sie erfolgt in der bezirklichen Lehranstalt für Fischerei in Aufseß.