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250 Menschen bei Demo gegen Antisemitismus in Würzburg | BR24

© Pirmin Breninek BR

250 Menschen bei Demo gegen Antisemitismus in Würzburg

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    250 Menschen bei Demo gegen Antisemitismus in Würzburg

    In Würzburg hat am späten Sonntagnachmittag eine Demonstration gegen Antisemitismus stattgefunden. Anlass dafür war der Anschlag am vergangenen Mittwoch in Halle. Zwei Privatpersonen haben den Protest organisiert.

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    Laut einer ersten Schätzung der Polizei folgten etwa 220 bis 250 Personen dem Aufruf. Die Demonstration stand unter dem Motto: „Gegen jeden Antisemitismus – rechten Terror stoppen!“ Sie führte vom Hauptbahnhof zum Vierröhrenbrunnen. Veranstalter Konstantin Mack zieht ein positives Fazit: "Mich freut es, dass so viele verschiedene Menschen da sind, Jung und Alt – ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei."

    Solidarität mit jüdischen Gemeinden

    Neben Solidarität mit der jüdischen Gemeinde äußerten die Veranstalter auch Kritik am Umgang mit rechten Strukturen in Deutschland. Bei einer Auftaktkundgebung richtete sich der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose an die Teilnehmenden: "Es ist keine Überraschung, was am Mittwoch passiert ist." Hose fordert ein konsequenteres Handeln der Politik gegen Neonazis. Gleichzeitig freute er sich über die bunte Zusammensetzung des Demonstrationszuges. An der Demonstration nahmen neben ihm unter anderem auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde und verschiedener antirassistischer Bündnisse teil.