| BR24

 
 

Bild

Ärzte demonstrieren den 3D-Videoturm
© BR-Studio Franken/Julia Dechet
© BR-Studio Franken/Julia Dechet

Ärzte demonstrieren den 3D-Videoturm

Laut Chefarzt Theodor Fischlein werden die Schnitte bei Herzoperationen immer kleiner. Somit ist das Trauma für Patienten geringer. Sie könnten heute auch in höherem Alter operiert werden: Früher waren die Patienten der Herzchirurgie selten älter als 70, heute ist rund die Hälfte in diesem Alter.

1.400 Operationen im Jahr

Pro Jahr führt die Klinik für Herzchirurgie in Nürnberg rund 1.400 Operationen am Herzen und herznahen Gefäßen durch. Außerdem können die Ärzte im Klinikum nun auch auf eine neue technische Errungenschaft zurückgreifen: einen 3D-Videoturm. Das 100.000 Euro teure Gerät ermöglicht einen genaueren Blick auf den zu operierenden Bereich.

Operieren im dreidimensionalen Raum

Durch das Tiefengefühl, das bei bisherigen zweidimensionalen Ansichten nicht vorhanden war, kann sich der Chirurg besser orientieren und genauer arbeiten. Für die dreidimensionale Ansicht benötigen die Ärzte – wie man es aus dem Kino kennt – spezielle 3D-Brillen. Das Gerät wurde vor drei Jahren bestellt, seit wenigen Wochen ist es nun am Klinikum Nürnberg Süd in Verwendung.