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Bahnsignal zeigt Grün an

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    240 neue Signale zwischen Würzburg und Ansbach

    Rund 75 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn AG in die Signaltechnik entlang der Strecke zwischen Würzburg und Ansbach. Mit der Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Würzburg endet am Wochenende der erste Bauabschnitt.

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    In der Nacht von Samstag auf Sonntag nimmt in Würzburg das elektronische Stellwerk (ESTW) den Betrieb auf. Dies umfasst sämtliche Signalanlagen zwischen Würzburg und Uffenheim kurz nach der Landesgrenze von Unter- zu Mittelfranken.

    Elektronisches Stellwerk in Würzburg als Steuerzentrale

    Auf dieser Strecke wurden 63 Weichen mit neuen Antrieben ausgestattet und im Oktober 2015 Signale per Helikopter aufgestellt. Während der nächtlichen Inbetriebnahme werden nun drei Regionalbahnen zwischen Marktbreit und Steinach bei Rothenburg durch Busse ersetzt. Zusätzlich bekommt der Bahnhof Uffenheim zwei neue Bahnsteige. Diese sind stufenfrei mit Rampen an die neue Unterführung angeschlossen. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Signale und Weichen per Mausklick vom ESTW in Würzburg aus gesteuert.

    200 Kilometer Kabel werden verlegt

    Während der weiteren Umbaumaßnahmen im Bahnhof Uffenheim steht den Reisenden in Richtung Ansbach ab Sonntag ein Behelfsbahnsteig zur Verfügung. Der Weg ist vom Parkplatz aus ausgeschildert. Bis Ende 2018 stattet die Bahn die Strecke mit insgesamt 240 neuen Signalen aus. Dazu werden knapp 200 Kilometer Signal- und Telekommunikationskabel neu verlegt, die Bahn investiert rund 75 Millionen Euro.