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Geldscheine (Symbolbild)

Die staatlichen Bedarfszuweisungen erhalten in Unterfranken 24 Städte und Gemeinden. Die gut 18 Millionen Euro sind Sonderhilfen als Teil des kommunalen Finanzausgleichs. Darüber hinaus erhalten sechs unterfränkische Landkreise insgesamt 4,9 Millionen Euro. Am meisten – mit insgesamt 2,7 Millionen Euro - profitiert dabei das als besonders strukturschwach geltende Rhön-Grabfeld von den Sonderhilfen. Die übrigen Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main-Spessart und Schweinfurt erhalten jeweils 300.000 bis 600.000 Euro.

Strukturhilfe um Schulden zu tilgen

Die 2012 eingeführten Stabilisierungshilfen sollen besonders strukturschwache Kommunen als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei der Konsolidierung ihrer Haushalte unterstützen. Bayernweit erhalten 146 Kommunen über 144 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen bzw. Stabilisierungshilfen. Die Zuschüsse seien „ein gutes Signal für Kommunen mit schmalem Geldbeutel“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Anschluss an die Sitzung des Verteilerausschusses mit den kommunalen Spitzenverbänden.

Autoren

Achim Winkelmann

Sendung

Regionalnachrichten aus Mainfranken vom 10.10.2018 - 07:30 Uhr