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22-jähriger Asylbewerber in Haftzelle verstorben | BR24

© Michael Zimmer, Polizeipräsidium Unterfranken

Ein 22-jähriger Asylbewerber ist am Dienstag in einer Haftzelle der Schweinfurter Polizeiinspektion verstorben. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Das bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

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22-jähriger Asylbewerber in Haftzelle verstorben

Ein 22-jähriger Asylbewerber ist am Morgen in einer Haftzelle der Schweinfurter Polizeiinspektion gestorben. Die Polizei verfolgt Hinweise auf einen Suizid. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Der Schweinfurter Oberstaatsanwältin Ursula Haderlein zufolge wird die Leiche des 22-jährigen Somaliers obduziert. Laut Polizeipräsidium Unterfranken war eine Streife der Schweinfurter Polizei gegen 3.30 Uhr zum Ankerzentrum gefahren, nachdem der Sicherheitsdienst die Beamten wegen eines Streits zwischen zwei Bewohnern zu Hilfe gerufen hatte. Die Polizisten konnten den Streit schlichten.

Somalier mit aufs Revier genommen

Gegen 4.45 Uhr wurde die Polizei erneut ins Ankerzentrum gerufen. Einer der beiden am Streit Beteiligten, ein 22-jähriger Somalier, verhielt sich aggressiv gegenüber dem Sicherheitspersonal. Er wurde von einer Streife in Gewahrsam genommen und in einem Haftraum in der Polizeiinspektion Schweinfurt untergebracht.

Beamten fanden Afrikaner tot in seiner Zelle

Gegen 7.30 Uhr fanden die Beamten den 22-Jährigen im Rahmen einer Kontrolle tot in seiner Haftzelle auf. Laut Polizei liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Polizei verfolgt Hinweise auf einen Suizid. Die Untersuchungen zum Sachverhalt führt das Bayerische Landeskriminalamt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt. Dazu ist auch eine Obduktion des Verstorbenen angesetzt.