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18 Millionen Euro für Behördenverlagerungen in der Oberpfalz | BR24

© BR/ Margit Ringer

Denkmalgeschützte Stützelvilla Standort für "Digitale Landkarten Bayern"

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    18 Millionen Euro für Behördenverlagerungen in der Oberpfalz

    Für die Behördenverlagerung in der nördlichen Oberpfalz hat der Landtag 18 Millionen Euro bewilligt. Die Stützelvilla in Windischeschenbach soll saniert werden in der ein Teil des Landesamtes für Digitalisierung untergebracht ist.

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    Die Behördenverlagerungen der Staatsregierung in die nördliche Oberpfalz schreiten weiter voran. Am Dienstag hat der Haushaltsausschuss des Landtages 18 Millionen Euro genehmigt für die Sanierung der Stützelvilla in Windischeschenbach im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Das teilen die beiden Landtagsabgeordneten Tobias Reiß (CSU) und Tobias Gotthardt (FW) mit.

    Denkmalgeschützte Stützelvilla Standort für "Digitale Landkarten Bayern"

    In der denkmalgeschützten Stützelvilla ist seit dem Jahr 2016 ein Teil des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung untergebracht. Zudem wird es einen Anbau an die Villa geben. Auch alte Fresken, die 40 Jahre lang auf dem Dachboden lagerten, sollen wieder angebracht werden. Die Stützelvilla im Jugendstil war das Zuhause einer Glas-Fabrikantenfamilie und diente zuletzt als Jugendherberge und –gästehaus.

    In Windsicheschenbach arbeiten derzeit laut MdL Gotthardt bereits 30 Personen, im Endausbau sollen es einmal 60 Arbeitsplätze werden. Sie arbeiten im Bereich "Digitale Landkarten Bayern" und erstellen und aktualisieren digitale topographische Karten und Freizeitkarten.

    Zweiter Standort in Waldsassen wird aufgestockt

    Auch in Waldsassen, dem zweiten neuen Standort des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, wird es einen Neubau geben. Dafür hat der Haushaltsausschuss bereits Anfang Juli 16,5 Millionen Euro bewilligt. Am zweiten Standort in Waldsassen kümmern sich bereits 40 Beschäftigte um den Bereich "Geo-Datenbank Bayern", hier sollen die Zahl der Mitarbeiter auf 70 aufgestockt werden.

    Zudem entsteht an dem Doppel-Standort ein Kompetenzzentrum für amtliche Kartographie. Bei den Mitarbeitern handelt es sich laut den Landtagsabgeordneten um Neueinstellungen aus der Region. Parallel zum neuen Doppel-Standort des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung wurde an der OTH in Weiden der Studiengang Geoinformatik und Landmanagement eingeführt. Anfang des Jahres verkündete Ministerpräsident Markus Söder eine zweite Welle an Behördenverlagerungen.

    Dienststelle in Weiden mit 300 Arbeitsplätzen

    Im Zuge dessen wird in Weiden eine Dienststelle des Landesamtes für Finanzen mit insgesamt 300 Arbeitsplätzen entstehen. Wie Finanzminister Albert Füracker am Mittwoch mitteilt, hätten in Weiden bereits die ersten Beschäftigten ihre Arbeit aufgenommen. Bis Jahresende sollen sich zehn Beschäftigte um den Aufbau der Dienststelle kümmern. Bis zum Jahr 2030 soll dann die Zahl von 300 Mitarbeitern erreicht sein.

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