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17-Jähriger dreht vor Führerscheinprüfung verbotene Übungsrunde | BR24

© dpa/picture alliance/Andreas Gora

Führerschein (Symbolbild)

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    17-Jähriger dreht vor Führerscheinprüfung verbotene Übungsrunde

    Gemeinsam mit seinem Vater ist ein 17-Jähriger in Zenting von der Polizei kontrolliert worden. Der am Steuer sitzende Jugendliche wollte in der nächsten Woche die Führerschein-Prüfung ablegen. Daraus wird nun nichts.

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    Eine Woche vor der Führerscheinprüfung hat ein 17-Jähriger gemeinsam mit seinem Vater in Zenting (Landkreis Freyung-Grafenau) eine Übungsrunde mit dem Auto gedreht und ist dabei von der Polizei erwischt worden. Wie die Polizeiinspektion Grafenau schreibt, gerieten die beiden am Dienstag gegen 21.20 Uhr in eine allgemeine Verkehrskontrolle.

    Ablegung der Führerscheinprüfung nicht mehr möglich

    Die Polizeibeamten stellten fest, dass der 17-jährige Fahrer noch keinen Führerschein besaß und nächste Woche seine Fahrprüfung ablegen wollte. Vater und Sohn müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Ermächtigung als Fahrzeughalter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

    Wie ein Polizeibeamter dem BR sagte, werde die Schwarzfahrt der Führerscheinzulassungsstelle am Landratsamt Freyung-Grafenau gemeldet. Karl Matschiner, Pressesprecher am Landratsamt Freyung, teilte schriftlich mit: "Die Ablegung der Führerscheinprüfung ist dann nicht mehr möglich." Denn sobald ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet wird und die Fahrerlaubnisbehörde davon Kenntnis erlangt, werde der Prüfauftrag beim TÜV zurückgezogen.

    Fahren ohne Fahrerlaubnis ist Straftat

    Da es sich beim Fahren ohne Fahrerlaubnis um eine Straftat und nicht um eine Ordnungswidrigkeit handelt, werde in einem möglichen Strafverfahren geklärt, ob eine Sperrfrist verhängt wird, so dass der Jugendliche möglicherweise längere Zeit keinen Führerschein machen kann. "Nach Abschluss des Strafverfahrens wird in derartigen Fällen in der Regel eine MPU gefordert", so Matschiner. Im Landratsamt Freyung-Grafenau gibt es laut dem Pressesprecher zwei bis drei solcher Fälle im Jahr.

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