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Bürgermeister Bernd Sommer (links), Landesamtspräsident W. Bauer, MdL T. Reiß , Fachbereichsleiter O. Schrempel und stv. Landrat A. Scheidler.

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    16,5 Millionen Euro für Landesamt-Neubau in Waldsassen

    16,5 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss des Landtags für einen Neubau des Landesamtes für Digitalisierung in Waldsassen bereitgestellt. Das Landesamt ist derzeit noch in einem Provisorium untergebracht.

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    Von
    • Margit Ringer

    Der Standort des Landesamtes für Breitband, Digitalisierung und Vermessung in Waldsassen wird komplett neu gebaut. Der Haushaltsausschuss des Landtages hat dafür heute 16,5 Millionen Euro bereitgestellt, das teilt der CSU-Landtagsabgeordnete Tobias Reiß mit.

    Provisorische Unterbringung in Sparkasse

    Derzeit ist die Behörde noch in Räumen der Sparkasse untergebracht. Außerdem soll in Waldsassen ein Aus- und Weiterbildungszentrum für die Digital- und Vermessungsverwaltung entstehen. Waldsassen wurde im Zuge der Behördenverlagerung ein Standort des Landesamtes. Seit 2017 gibt es zusammen mit Windischeschenbach einen Doppelstandort.

    70 Stellen geplant

    Der Neubau wird in der Egerer Straße in Waldsassen errichtet. 70 Personen sollen einmal in dem Neubau arbeiten, derzeit arbeiten 40 Personen an der provisorischen Dienststelle. Die ersten jungen Beamten haben ihre Ausbildung im vergangenen Jahr bereits abgeschlossen und inzwischen auch ihre Anwärterprüfung für die Beamtenlaufbahn abgelegt.

    "Kompetenzzentrum für ganz Bayern"

    Reiß sagte, in Waldsassen entstehe "ein Kompetenzzentrum für amtliche Kartographie für ganz Bayern“. In Waldsassen sind Teile der "Geo-Datenbank Bayern" untergebracht. Die Mitarbeiter aktualisieren das digitale Landschaftsmodell und bereiten Geodaten auf, damit sie bei geographischen Informationssystemen einsetzbar sind.

    Neuer Studiengang an der OTH

    Im Zuge der Behördenverlagerung entstand der Doppel-Standort zusammen mit Windischeschenbach, wo 60 Mitarbeiter ihren Dienst verrichten und sich um das Themenfeld „Digitale Landkarten“ kümmern. Sie sind untergebracht in der so genannten Stützelvilla, die einst als Jugend- und Begegnungshaus diente. Im Zuge der Verlagerung der Behörde in die nördliche Oberpfalz und um Fachkräfte aus der Region zu generieren wurde an der OTH in Weiden auch der Studiengang „Geomatik und Landmanagement“ eingerichtet.

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