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150 Fälle seit Januar: Polizei Niederbayern warnt vor Fake-Shops | BR24

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Fake-Shops (Symbolbild)

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    150 Fälle seit Januar: Polizei Niederbayern warnt vor Fake-Shops

    In Niederbayern sind allein in diesem Jahr bereits rund 150 Menschen Opfer von sogenannten Fake-Shops im Internet geworden. Deswegen warnt die Polizei Niederbayern erneut ausdrücklich vor unseriösen Internetportalen.

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    Seit Jahresbeginn sind in Niederbayern rund 150 Fälle im Zusammenhang mit Warenbestellungen auf gefälschten Internetseiten gemeldet worden. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei hervor. Jetzt warnt die Polizei in Niederbayern erneut vor sogenannten "Fake-Shops" im Internet.

    Kaum von seriösen Anbietern zu unterscheiden

    Die gefälschten oder nicht-existenten Verkaufsplattformen seien auf den ersten Blick nicht oder nur schwer von seriösen Anbietern zu unterscheiden, teilt die Polizei mit. Oft werden sogar tatsächlich existierende Internetseiten einfach kopiert.

    Die dort angebotene Ware werde dann trotz geleisteter Vorauszahlung nicht geliefert oder die Webseite ist nach dem Bezahlvorgang plötzlich nicht mehr abrufbar. Auch auf Kreditkarten- oder Kontodaten hätten es die Betrüger abgesehen.

    Kunden sollen sich genauestens informieren

    Deswegen empfiehlt die Polizei Niederbayern, sich vor einer Bestellung über den Verkäufer der Waren genauestens zu informieren: Wirkt der Anbieter seriös, passt die Internetadresse der Seite zum entsprechenden Warenangebot und ist ein Impressum auf der Internetseite vorhanden? Ebenso sei es ratsam, den Namen des Anbieters in einer Suchmaschine zu suchen, um mögliche negative Erfahrungen anderer Kunden herauszufinden.

    Neben Prüf- und Gütesiegel deuten auch sichere Zahlungsmethoden wie zum Beispiel Kauf auf Rechnung auf seriöse Anbieter hin.

    Mögliche Opfer sollen Bank informieren und Strafanzeige stellen

    Sollten Kunden trotzdem Opfer dieser Betrugsmasche geworden sein und bereits eine Zahlung geleistet haben, sollte sofort die Bank informiert werden, um die Zahlung rückgängig zu machen. Weiter sollen alle Belege der Bestellung aufbewahrt und eine Strafanzeige bei der Polizei gestellt werden.

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