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15 bayerische Abgeordnete fürs neugewählte Europaparlament | BR24

© dpa Bildfunk

Ein Eingang zum Europäischen Parlament in Brüssel spiegelt sich in einer Glasfläche.

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    15 bayerische Abgeordnete fürs neugewählte Europaparlament

    Bisher waren 14 der 751 Sitze im Europaparlament für Politikerinnen und Politiker aus Bayern reserviert. Nach der Wahl steigt die Zahl der Abgeordneten aus dem Freistaat auf 15. BR24 stellt sie alle mit Bild und kurzer Vita vor.

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    CSU: 6 Sitze

    Manfred Weber

    Seit 2004 ist der Ingenieur aus Niederbayern Mitglied des Europaparlaments. Seit 2014 ist er Vorsitzender der konservativen EVP-Fraktion, der größten im Parlament. 2016 wurde er mit 98 Prozent wiedergewählt und strebt jetzt das Amt des Kommissionspräsidenten an.

    © dpa/Sina Schuldt

    Manfred Weber (CSU)

    Angelika Niebler

    Bereits seit 1999 sitzt die Münchner Anwältin im Europaparlament. Die Mutter von zwei Söhnen arbeitet in den Ausschüssen für Industrie und für die Rechte der Frau und engagiert sich für die Unterstützung von Familien mit Frühgeborenen. In Bayern ist sie stellvertretende CSU-Vorsitzende und Vorsitzende der Frauenunion.

    © Angelika Niebler

    Angelika Niebler (CSU)

    Markus Ferber

    Vor 25 Jahren, mit 29, zog der Augsburger Elektroingenieur zum ersten Mal ins EU-Parlament ein. Von Beginn an sitzt er im Verkehrsausschuss, ist Koordinator der EVP-Fraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss und engagiert sich für die Interessen des Mittelstands. Zu Hause in Schwaben ist er Bezirksvorsitzender der CSU.

    © Markus Ferber

    Markus Ferber (CSU)

    Monika Hohlmeier

    Die Tochter von Franz Josef Strauß sitzt seit 2009 für Oberfranken im Europaparlament. Die gelernte Hotelfachfrau und frühere bayerische Kultusministerin war bislang unter anderem stellvertretende Vorsitzende im Haushaltsausschuss und kümmert sich außerdem um bürgerliche Freiheit und Justiz und um die Beziehungen zur Volksrepublik China.

    © Monika Hohlmeier

    Monika Hohlmeier (CSU)

    Christian Doleschal

    Der 31-jährige CSU-Politiker aus der Oberpfalz zieht zum ersten Mal ins Europäische Parlament ein. Er folgt auf den bisherigen Europaabgeordneten Albert Deß. Der Rechtsanwalt will sich für ein Europa der Stabilität und Nachhaltigkeit einsetzen, für faire und transparente Handelsabkommen und digitale Zukunftsprojekte.

    © Christian Doleschal

    Christian Doleschal (CSU)

    Marlene Mortler

    Die Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft aus dem mittelfränkischen Dehnberg wechselt aus dem Bundestag ins EU-Parlament. In Berlin war sie zuletzt Drogenbeauftragte der Bundesregierung. In Brüssel und Straßburg will sie sich vor allem in der Agrarpolitik engagieren.

    © dpa/Paul Zinken

    Marlene Mortler (CSU)

    AfD: 3 Sitze

    Bernhard Zimniok

    Der gelernte Ingenieur für Elektrotechnik und Arbeitsschutz war Zeitsoldat, im diplomatischen Dienst und später im Consulting tätig. In die AfD trat der 66jährige 2015 ein. Seine politischen Schwerpunkte sind unter anderem die Außen-, Sicherheits-, Migrations- und Entwicklungspolitik sowie Datenschutz, Zuwanderung und Islam.

    © Bernhard Zimniok

    Bernhard Zimniok (AfD)

    Markus Buchheit

    Der 35jährige studierte Politik- und Rechtswissenschaften und arbeitet bereits seit 2014 im Europaparlament, zuletzt als Berater der ENF-Fraktion (Europa der Nationen und der Freiheit). Nach eigenen Angaben war er für einen französischen Konzern in Paris und eine deutsch-französischen Anwaltskanzlei in Straßburg tätig.

    © AfD

    Markus Buchheit (AfD)

    Sylvia Limmer

    Die promovierte Biologin und Tiermedizinerin stammt aus Bayreuth. Seit 2016 ist sie Mitglied der AfD. In ihrer Partei engagiert sie sich für die Themen Landschaftspolitik, Natur-, Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz. Limmer und ihre Parteikollegen wurden das erste Mal ins Europaparlament gewählt.

    © AfD

    Sylvia Limmer (AfD)

    SPD: 2 Sitze

    Ismail Ertug

    Der Krankenkassen-Betriebswirt und Vater zweier Kinder ist seit 2009 Mitglied des EU-Parlaments. Der 43jährige Amberger war bisher unter anderem im Verkehrsausschuss, im Ausschuss für Umweltfragen und im Untersuchungsausschuss zu Emissionsmessungen der Autoindustrie aktiv.

    © Ismail Ertug

    Ismail Ertug (SPD)

    Maria Noichl

    Seit 2014 sitzt die Oberbayerin im Europäischen Parlament. Ihre Schwerpunkte liegen im landwirtschaftlichen Bereich und beim Thema Gleichberechtigung der Frauen. Als Vorsitzende der überparteilichen Arbeitsgruppe Lebendtiertransporte setzt sich die Fachlehrerin für eine bessere Behandlung von Nutztieren ein.

    © Maria Noichl

    Maria Noichl (SPD)

    Grüne: 2 Sitze

    Henrike Hahn

    Die 48-jährige Politikwissenschaftlerin aus München hat beim zweiten Anlauf den Sprung ins Europaparlament geschafft. Bei den Grünen ist sie seit ihrem Eintritt 2012 Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen und seit zwei Jahren auch Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei.

    © Henrike Hahn

    Henrike Hahn (Grüne)

    Pierette Herzberger-Fofana

    Die Gymnasiallehrerin und frühere Lehrbeauftragte an der Uni Erlangen arbeitet zurzeit als freischaffende Redakteurin und Buchautorin. Mit anderen hat sie das Migrantinnen-Netzwerks Bayern gegründet. Seit 2005 ist sie Stadträtin in Erlangen und jetzt zum ersten Mal EU-Abgeordnete.

    © Pierette Herzberger-Fofana

    Pierette Herzberger-Fofana (Grüne)

    Freie Wähler: 1 Sitz

    Ulrike Müller

    Nach 2014 hat es die bayerische Europa-Spitzenkandidatin zum zweiten Mal ins EU-Parlament geschafft. Die Landwirtin aus dem Oberallgäu war zuletzt unter anderem Vorsitzende der Delegation für die Beziehungen zu Australien und Neuseeland. Mit praxisnahen und sachgerechten Lösungen will sie Europa den Menschen näherbringen.

    © Ulrike Müller

    Ulrike Müller (Freie Wähler)

    ÖDP: 1 Sitz

    Klaus Buchner

    Der Münchner Physiker zieht ebenfalls zum zweiten Mal für seine Partei ins Europaparlament ein. Er war der erste und bleibt auch der einzige EU-Abgeordnete der ÖDP. Deren Mitglied ist er seit 36 Jahren und engagiert sich seitdem gegen Atomkraft und, wie er sagt, undemokratische Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA.

    © Klaus Buchner

    Klaus Buchner (ÖDP)