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14 Verstorbene: Ochsenfurter Seniorenheim kämpft gegen Corona | BR24

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In dem Seniorenheim Fuchsenmühle im unterfränkischen Ochsenfurt sind aktuell 44 Bewohner positiv auf Corona getestet. Inzwischen sind 14 Personen an den Folgen der Krankheit verstorben.

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14 Verstorbene: Ochsenfurter Seniorenheim kämpft gegen Corona

In dem Seniorenheim Fuchsenmühle im unterfränkischen Ochsenfurt sind aktuell 44 Bewohner positiv auf Corona getestet. Inzwischen sind 14 Personen an den Folgen der Krankheit verstorben. Die Einrichtung hat zusätzliche Hygienevorschriften eingeleitet.

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Nachdem Ende Oktober in dem Seniorenzentrum Fuchsenmühle in Ochsenfurt eine Coronawelle ausgebrochen ist, ist weiterhin ein Großteil der Bewohner infiziert. Unter den insgesamt 67 Bewohnern sind aktuell 44 erkrankt. Diese sind in einem separaten Bereich isoliert untergebracht. Unter den Mitarbeitern gelten aktuell 22 als erkrankt. Das teilt Anke Sostmann mit, Sprecherin der Heimbetreiber. Sie berichtet auch von einem weiteren Todesfall. Damit sind bisher 14 Personen an den Folgen der Erkrankung verstorben.

Besondere Hygienemaßnahmen eingeführt

Seit dem ersten Covid-19 Fall in der Einrichtung seien die Hygienemaßnahmen noch einmal verschärft worden. Laut Sostmann wird vor Ort mit FFP-2-Masken, Handschuhen, Schutzbrillen und speziellen Kitteln gearbeitet. Außerdem führt das Gesundheitsamt regelmäßig Reihentestungen unter allen Mitarbeitern und Bewohnern durch.

Externe Arbeitskräfte in Ochsenfurt eingestellt

Um die erkrankten Mitarbeiter zu vertreten sind nach Angaben der Betreiber zuletzt 13 externe Arbeitskräfte eingestellt worden. Aktuell seien insgesamt 82 Mitarbeiter über alle Bereiche in der Fuchsenmühle tätig. "Wir haben zum Glück keine personellen Engpässe und konnten die ausfallenden Mitarbeiter durch Leihpersonal ersetzen. Die ersten sind auch wieder gesund und im Einsatz", sagt Sostmann.

Seelsorger rund um Seniorenheim im Einsatz

Die Situation vor Ort sei für die Bewohner und Mitarbeiter dennoch nicht einfach. Deshalb seien auch ökumenische Seelsorger im Einsatz. "Das Angebot nehmen unsere Bewohner gerne an. Die Angehörigenkommunikation wird durch Videotelefonie, Telefonate und aktive Kontaktaufnahme unsererseits sichergestellt", sagt Sostmann.

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